Birmensdorf (ZH)

Der Herbstmärt präsentierte sich abwechslungsreich

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Rund 100 Neuzuzüger- und Jungbürger nutzten die Gunst der Stunde um auf einer Carfahrt die Schönheiten von Birmensdorf zu entdecken und einiges über das attraktive Dorf zu erfahren. Vor und nach dem Mittagessen blieb genügend Zeit, um den abwechslungsreichen Herbstmärt zu besuchen.

Wiederum stand der Anlass wettermässig unter einen guten Stern. Einzig als Finanzvorstand Werner Haab und Sicherheitsvorstand Paul Gähler der Gästeschar auf dem höchsten Punkt die Umgebung vorstellen wollten, machte sich hartnäckiger Hochnebel bemerkbar. „Mindestens konnten wir den Leuten schmackhaft machen, diesen fantastischen Weitblick ein andermal zu geniessen“, so Werner Haab.

Beim Mittagessen hiess Gemeindepräsident Werner Steiner die Neuzuzüger- und Jungbürger offiziell willkommen, stellte die Behördemitglieder vor und gab die wichtigsten Facts über die Gemeinde bekannt. Mit Stolz wies er darauf hin, dass Birmensdorf in einem schweizerischen Gemeinde-Rating von 921 untersuchten Schweizer Kommunen Platz 70 belegt. „Im Bezirk Dietikon sind wir sogar die Nummer eins“.

Ruth Medina: „Birmensdorf ist eine gute Adresse“

Positiv überrascht zeigten sich zahlreiche Neuzuzüger von der Dorfrundfahrt. „Zum Glück sind wir der Einladung gefolgt und haben uns die Schönheiten von Birmensdorf zeigen lassen“, meinten die 38-jährige Ruth Medina und ihr gleichaltriger Mann Alejandro Perez. Begleitet wurden die chilenisch-schweizerischen Doppelbürger von den Kindern Jahel (14), Aron (12), Enoc (8.) und Mical (2.). „Wir sind ursprünglich nach Chile ausgewandert und nach zehn Jahren via Kloten nach Birmensdorf gekommen. Da fühlen wir uns in jeder Beziehung wohl“, betont Ruth Medina, die in Zürich als Pharmaassistentin arbeitet. „Gegenüber in Kloten ist es in Birmensdorf etwas gemächlicher und die Leute grüssen sich noch. Ein weiteres Plus sind die intakte Natur und die Nähe zu Zürich.“ Ihr Mann Alejandro Perez, der bei der Stadt Winterthur als Architekt tätig ist, doppelt nach: „Birmensdorf ist mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. Darum gehe ich per Bus und Zug zur Arbeit und benötige dafür pro Weg rund 50 Minuten. Da bleibt Zeit zum Relaxen oder Zeitung lesen.“ Auch die Kinder fühlen sich in Birmensdorf wohl und profitieren von den guten Schulen sowie dem attraktiven Vereinsleben. „Für uns hat sich das Zügeln nach Birmensdorf gelohnt. Nach dieser Rundfahrt haben wir zusätzliche Schönheiten entdeckt“, so das Fazit von Ruth Medina und Alejandro Perez. Zu guter Letzt genoss die sechsköpfige Familie Medina-Perez das feine, von den Mitgliedern der Trachtengruppe sowie der Musikgesellschaft, Harmonie Birmensdorf zubereitete Mittagessen sowie den Auftritt des Alphornduos „AlbEri“.

Einmal mehr ist es Madalena Strub als Marktverantwortliche gelungen, den Herbstmärt mit einer „Zumba-Show“, Kinder-Karate-Show“ und dem Clown „Pipo“ zu bereichern. Sie selbst und ihre treuen Helferinnen brachten nebenbei mit Frauen-Power das beliebte Kinderkarussell in Schwung. Weiter wurde der Herbstmärt mit dem traditionellen Kinder-Flohmarkt und zahlreichen Ständen mit einer breiten Produktpalette aufgewertet.

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