Am Donnerstag, 15. August, besuchten insgesamt 61 Gäuer Schützen das Eidgenössische Schützenfest für Veteranen in Zürich. Der Car und der Kleinbus der Firma Wyss Reisen AG aus Boningen holten bereits ab 05.25 Uhr die Teilnehmenden sowie sechs Begleitpersonen – sogar den Präsidenten des Bezirksschützenverein Gäu, Anton Eggenschwiler, und Kassier Thomas Klossner – in den Gemeinden ab; anschliessend ging die Reise ab Egerkingen direkt zur Schiessanlage „Albisgüetli“ in Zürich. Nach erfolgter Sportgerätekontrolle konnte ab 08 Uhr der Schiessbetrieb aufgenommen werden.

Ein ruhiger Ablauf – damit auch konzentriert geschossen werden konnte – war sichergestellt, denn die Schützen organisierten sich auf den rangierten Scheiben in hervorragender Manier. Um 12 Uhr war Mittagspause, welche gemeinsam mit einer kleinen oder grösseren Mahlzeit genutzt wurde. Am Nachmittag mussten nur noch wenige Schützen ein Programm absolvieren, das Gros vergnügte sich mit Gesprächen – wahrscheinlich auch über ein speziell gutes Resultat oder einen 80-er „Pechschuss“ – sowie Gesang und geselligem Zusammensein. Bei den Veteranen stehen die Kameradschaft und die Geselligkeit an erster Stelle, was aber nicht heissen soll, dass das Resultat nicht interessiert. Emil Lämmle, Präsident der VESV Gäu, setzte die Abfahrtszeit auf 16 Uhr fest; vor dem Einsteigen wurde ein Erinnerungsbild vor der Schiessanlage „Albisgüetli“ geschossen.

Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zum Restaurant Rössli in Mauensee. Das sehr gute Nachtessen und diverse Getränke – speditiv und sehr freundlich serviert – rundeten den Nachmittag ab. Nach dem Nachtessen dankte Emil Lämmle dem Organisator, allen Helfern, den Schützen sowie den Fahrern für den erlebnisreichen Tag. Nun ging die Reise zurück ins Gäu, wo sich die Schar in den verschiedenen Gemeinden zwischen 20.00 und 21.00 Uhr verabschiedete. Auf Grund verschiedener Aussagen wird dieses Schützenfest sicher in positiver Erinnerung bleiben. Resultate und Fotos auf www.esfv2019.ch

Kurt Kehl, Oensingen