An einem schönen Donnerstag fuhren Pensionärinnen und Pensionäre sowie Betreuerinnen und Betreuer des Seniorenzentrums Im Morgen in Weiningen mit zwei rollstuhlgängigen Autobussen aus. Heimleiter René Brüggemann und Hausbeamtin Tatiana Crigy hiessen die Gäste in den Cars willkommen und wünschten einen guten und fröhlichen Tag. Nach der Fahrt durch Weiningen, Geroldswil und Oetwil ging es auf die Autobahn. Bald kamen die Schlösser Brunegg und Lenzburg sowie etwas später das Schloss Neu Bechburg in Oensingen in Sicht. Bei Oensingen wurde die Autobahn verlassen und die Fahrt ging auf Landstrassen weiter durch das historische Städtchen Wiedlisbach Richtung Solothurn. Bald kamen in Solothurn die Sankt Ursenkirche und das Baseltor in Sicht. In Solothurn gilt elf als heilige Zahl. In alter Zeit gab es elf Kirchen oder Kapellen und eben so viele Brunnen. Die Sankt Ursenkirche hat elf Altäre und elf Glocken. Das Stadtzentrum musste umfahren werden und die Chauffeure brachten uns zur Schiffstation an der Aare.

Prächtige Schifffahrt von Solothurn nach Biel.

Um 12.15 Uhr fuhr das moderne und stattliche Schiff in Solothurn weg. Im geräumigen und grossen Speisesaal fanden zwei Reisegruppen Platz. Bald wurde ein feines Mittagessen mit Salat, Hauptgang und Dessert serviert. Die genussreiche Schifffahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft dauerte rund drei Stunden und ging an schönen Uferpartien vorbei. Ein erster Halt war in Altreu. Dort befindet sich eine Storchensiedlung mit zahlreichen Nestern auf den Hausdächern. Etliche davon mit Störchen darauf waren sichtbar. Bei weiteren Haltestellen waren schöne Berner Bauernhäuser und viele Neubauten zu sehen. Auch kleine und grössere Schiffe mit und ohne Motor säumten die Flussufer. Kurz nach 15 Uhr trafen wir am Seeufer in der Nähe von Biel ein.

Nach der wunderschönen und vergnüglichen Schifffahrt standen am Seeufer die Cars bereit zur Rückfahrt. Biel ist immer noch eine bekannte Uhrenstadt. Nach der Fahrt durch Biel fuhren wir auf die Autobahn. Zuerst ging es durch zwei Tunnel. Dann war die Sicht frei auf den Grenchenberg und auf den Weissenstein. Auf der Fahrt wurden Lieder gesungen. Schön tönten „S Ramseiers wei go grase, Es Buurebüebli man i nid usw.“ Der Blick auf die sonnigen Höhen des Juras ist immer wieder ein schönes Erlebnis. Bei den Kreuzungen in Derendingen, Egerkingen und Baregg gab es keine Staus trotz dem regen Verkehr. Gegen 17 Uhr trafen wir im Seniorenzentrum Im Morgen in Weiningen ein. Danke der Heimleitung und den Chauffeuren für die schöne Fahrt und das feine Essen.