Unsere Reiseleiterin, Bernadette Wespi, liess sich für die Frühlingsfahrt vom 16.04.2013 etwas Besonderes einfallen: Eine Rundreise mit dem Car durch verschiedene Teile der Kantone Zürich, Aargau, Luzern, Zug und Schwyz. Dabei sollen zu 90 Prozent Kantonsstrassen befahren werden. Die Eckpunkte der Fahrt am Vormittag waren: Baden – Brugg – Frick – Staffelegg – Suhr – Lenzburg – Beinwil am See, wo im Seehotel das Mittagessen eingenommen wurde.

Die gut gelaunte Seniorenschar startete die Fahrt mit dem Car von Eurobus um 9.45 Uhr vom Stadthaus Schlieren in Richtung Bäderstadt Baden, dem in früheren Jahren bevorzugten Tagsatzungsort. Und weiter nach Brugg, dessen Stadtgründung zu Beginn des 12. Jh. erfolgte  und dessen  verkehrstechnische Bedeutung als Brückenübergang an der Aare und als Ausgangspunkt des Bözberg – Jura – Übergangs schon früh erkannt wurde. Also auf nach Frick, wo sich die Natur noch zaghaft, eventuell sogar  etwas skeptisch gegenüber dem Frühling zeigte. Aufstieg zur Staffelegg und Abfahrt mit herrlichem Blick auf die Stadt Aarau; weiter via Suhr nach Lenzburg, dem reizenden, 1415 gegründeten Kyburger Städtchen, mit der Stammburg der Lenzburger Grafen bis zum Seehotel  in Beinwil am See.

Um den Service für das Mittagessen problemlos abwickeln zu können, hatte Ruth Haunsperger als umsichtige Mitorganisatorin, den Teilnehmern bereits im Car die farbigen Menü-Zettel abgegeben. Beim feinen, individuell gewählten  Mittagessen, erfolgte die  offizielle Begrüssung der Teilnehmer durch Präsident Röbi Welti, der seiner Freude über die stattliche Teilnehmerzahl  und deren Unternehmungslust Ausdruck verlieh. Hugo Weber stimmte das Lied `Hoch auf dem gelben Wagen` an und wurde von den Anwesenden kräftig unterstützt. Dann gratulierte der Präsident den im April Geburtstag feiernden Seniorinnen Elsbeth Rohner, Maja Mitterbäck und Trudi Gersbach, jedesmal gefolgt vom gemeinsam gesungenen `Happy Birthday`. Bis zur Abfahrt mit dem Car verblieb dann  noch Zeit zu einem Schwatz  im Garten am Ufer des Hallwilersee. Dieser See ist ein Erbe der Eiszeit, weil ein Seitenarm des Reussgletschers das Seetal überdeckte und nach dessen Rückzug den Ausfluss des Aabaches wegen der zurückbleibenden Gletschermoränen staute.

Der zweite Teil des Ausflugs führte die  informationshungrige Reisegesellschaft via Hochdorf – Eschenbach – Ebikon – Rotkreuz –Arth – Zug – Säuliamt – nach Schlieren.  Bis Ebikon/Rotkreuz hatten wir als markanten Blickfang immer die 1797 Rigi im Gesichtsfeld. Bei der Fahrt von Immenseee nach Arth tat sich ein neuer Blickfang auf mit dem 1580m hohen Rossberg. Die friedliche Silhouette mit dem dahinter hervorguckenden grossen Mythen lässt nur mit schaudern erahnen, dass im Jahr 1806 ein Bergsturz  die Ortschaft Goldau unter sich begrub. Beeindruckt ob der vielen Schönheiten in unserem Land, konnten wir uns nicht mehr zurück halten und sangen das Lied `s Schwyzerländli isch nu chli; aber schöner chönnt`s nit sy!

Auch der schönste Tag hat ein Ende, also kam der Präsi wieder zum Zug. Röbi Welti dankte allen Teilnehmern, der Organisatorin, der Helferin, dem Vorsänger und dem Chauffeur für die gute Vorbereitung und das gute Gelingen dieses Frühlingsausfluges. Aber auch dem Präsi wurde mit einem herzlichen Applaus der Dank ausgedrückt!


Abigsunne / Hugo Weber