Sportschützen Albisrieden-Urdorf

 Mit der Cup-Konkurrenz der Sportschützen Albisrieden-Urdorf ist in der 50-m-Schiessanlage „Bergermoos“ die Herbstsaison wettkampfmässig lanciert worden. Der Sieger im „Knockout“ Wettbewerb 2017 heisst Albert Buchwalder. Der Vereinspräsident besiegte in einem nicht erwarteten Final Brigitta Indergand mit 95:88 Punkten und gewann damit nach 2013 zum zweiten Mal die neue, seit vier Jahren im Umlauf stehende Trophäe. 

Das KO-Cup-Programm ist eine Turnierform die als Einzelkonkurrenz in den verschiedensten Sportarten angewendet wird. Im Ablauf bei den Sportschützen (offen für Lizenz- und Nichtlizenzschützen) steigen die Punkbesten aus einer Vorrunde in die erste Hauptrunde auf. In der Folge treffen in den weiteren Umgängen jeweils zwei Teilnehmer (ausgelost) aufeinander. In jedem Durchgang scheiden die Verlierer aus, und zwar solange, bis zwei Teilnehmer übrig bleiben. Diese kämpfen letztlich im Final um die Cup-Trophäe. 

Ausgeloste Gegner

Die vierte „Bergermoos-Cup-Auflage“ brachte einmal mehr alles, was ein Knockout--Wettbewerb so interessant macht. Hochspannung, Reiz, Dramatik, Aufregung, Glück und Pech waren die Begleiter während der insgesamt fünf Runden, bis die Entscheidung gefallen war. Sie war gespickt mit zahlreichen Überraschungen. Auf der einen Seite standen gute Resultate dem Pech in der Auslosung gegenüber und anderseits profitierten weniger gute Ergebnisse vom Auslosungs-Glück. Das ist eben Cup, ein Wettbewerb mit seinen eigenen Gesetzen halt.

Schade nur, der „Bergermoos-Cup“ hätte mehr als nur 13 Teilnehmer verdient. Das trübt allerdings die famose Leistung des Siegers nicht. Albert Buchwalder setzte sich, mit Ausnahme des spitzigen Duells in der 2. HR mit Ueli Blaser (nach Punktgleichheit entschied das Vorrundenresultat) über alle Durchgänge souverän durch (95/94/97/97/95). 

Glück gehört dazu

Das Losglück stand, ohne ihre Schiessleistungen zu schmälern, vor allem auf der Seite von Brigitta Indergand. Die erste Hauptrunde überstand sie mit einem Freilos, dann war der Veteran Ruedi Lehmann das „Opfer“ und im Halbfinal profitierte sie von einem Scheibenfehler von Karl Meier, der im letzten Schuss eine „Mouche“ auf die Nachbar-Scheibe schoss. 86 statt 96 war das Verdikt und damit das AUS für den Final. Meier schoss mit 99 Punkten (2. HR) zudem die höchste Zehnerserie des Tages. 

Drei Cupsieger out

Im Blickpunkt stand auch der Senior-Veteran Ernst Gamper, der in der 2. Hauptrunde keinen geringeren als Hanspeter Indergand, den Cupsieger von 2015 aus der Konkurrenz warf (95:93). Die zweite Hauptrunde war aber auch sowohl für Peter Gamper (Cupholder von 2014) mit 97:96 gegen Buchwalder als auch für Titelverteidiger Bruno Lässer (93:99 gegen Karl Meier) Endstation. 

1. Hauptrunde: Hanspeter Indergand-Heinz Gamper 93:90. Bruno Lässer-René Wittweiler 91:78. Ernst Gamper-Vreni Meier 89:87. Albert Buchwalder-Ueli Blaser 94/95:94/94. Karl Meier-Werner Hirt 94:88. Brigitta Indergand, Peter Gamper, Ruedi Lehmann (alle Freilos).-- 2. Hauptrunde: Karl Meier-Bruno Lässer 99:93. Ernst Gamper-Hanspeter Indergand 95:93. Albert Buchwalder-Peter Gamper 97:96. Brigitta Intergand-Ruedi Lehmann 87:79.Halbfinal: Brigitta Indergand-Karl Meier 89:86. Albert Buchwalder-Ernst Gamper 97:90. --Final: Albert Buchwalder-Brigitta Indergand 95:88