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44. Generalversammlung von Freizeit Schlieren, 6. April 2018

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44. Generalversammlung Freizeit Schlieren, 6. April 2018

Der Saal im Stürmeierhuus Schlieren war am letzten Freitag total gefüllt! Gut 120 Personen liessen es sich nicht nehmen, trotz schönstem Frühlingswetter die Generalversammlung von Freizeit Schlieren zu besuchen. Der Anlass begann traditionsgemäss mit „Salat, Hörnli, Ghackets und Oepfelmues“, so dass alle gestärkt die Versammlungsgeschäfte in Angriff nehmen konnten.

Nach der offiziellen Begrüssung durch den Präsidenten Walter Stalder hielt der Vizepräsident Charly Mettier, Beauftragter für die Neuausrichtung, einen Rück- und einen Ausblick über Vergangenes und Zukünftiges.

Noch vor einem Jahr sah sich der dazumal noch unter dem Namen“ Freizeitvereinigung Schlieren“ bekannte Verein mit einem schleichenden Mitgliederschwund konfrontiert. Seit 2012 konnte die Mitgliederzahl mit etwas über 600 zwar gehalten werden, eine Erhöhung stand jedoch nicht in Sicht. So fiel der Entscheid für eine Reorganisation. Die Vereinsstruktur wurde zweigeteilt: Der Verein selbst heisst heute „Freizeit Schlieren“, unter der Bezeichnung „VIVAT“ (vivat-schlieren.ch) wird das Programmangebot mit Kursen und Veranstaltungen präsentiert. Diese wurden auch einer Auffrischung unterzogen. Nachdem es sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sich eigentliche Kurse schwindender Nachfrage stellen müssen, wurde der Fokus nun mehr auf Veranstaltungen gelegt, ohne dabei ganz auf längere Kurse zu verzichten. Ein äusserst vielseitiges Angebot ist entstanden und wurde und wird auch rege genutzt. Auch in eine moderne Werbung wird viel investiert. So sind immer wieder überraschende Plakate in Schlieren zu sehen, die auf die Aktivitäten von Freizeit Schlieren/VIVAT aufmerksam machen. Daneben finden alle Schlieremer Haushalte viermal pro Jahr einen Flyer in ihrem Briefkasten mit dem neusten Programm.

Der Erfolg all dieser Anstrengungen lässt sich zeigen: Betrug der Mitgliederbestand Ende 2016 noch 633 Personen, waren es Ende 2017 deren 757. Von 139 angebotenen Kursen konnten 79 durchgeführt werden, von 42 Veranstaltungen deren 35, was den Trend zu den Veranstaltungen weiter bestätigt. Erstmals wurde ein Abstimmungskaffee durchgeführt, nicht mit einem grossen Aufmarsch, dafür aber mit engagierten Teilnehmern. Auch die reaktivierten Stadtführungen, die zusammen mit dem Verein für Heimatkunde durchgeführt werden, erfreuen sich einer grossen Beliebtheit. Einen grossen Anteil an der positiven Entwicklung von Freizeit Schlieren hat ohne Zweifel die neue Interessengemeinschaft Familie. Von anfangs 40 sind heute 111 Familien dabei.

Somit alles positiv? Eigentlich schon ABER: Es zeigt sich immer mehr, dass dringend neue Aktive nötig sind. Zur Zeit ist die eigentliche Arbeitsbelastung auf zu wenige Verantwortliche verteilt. Dies ist vermutlich auch der Grund, weshalb die IG „Paraplü“, die sich vor allem der jungen Bevölkerung annehmen wollte, bereits wieder aufgelöst worden ist. Hier wurde der Aufwand vermutlich unterschätzt.

Im Ausblick auf 2018 zeichnete Charly Mettier deshalb ein nicht nur erfreuliches Bild. 2018 soll nochmals ein Jahr werden, das mit „Vollgas“ angegangen wird. Programm und Werbung werden auf dem bisherigen hohen Niveau belassen. Für die Zukunft ist aber auch im Vorstand die Sorge vorhanden, dass die Belastung für die einzelnen Mitglieder eindeutig zu gross ist. Selbst einzelne Rücktritte könnten wohl nicht kompensiert werden. Auf Ende 2018 werden deshalb Entscheide gefällt werden müssen – in welche Richtung auch immer.

Beatrice Bickel als Verantwortliche für die Finanzen konnte ein durchaus positives Bild präsentieren, das Budget wurde eingehalten, es resultierte sogar ein Mini-Ertragsüberschuss. Zu diesem positiven Ergebnis hat sicher auch die grosszügige Unterstützung durch das Lilie-Zentrum beigetragen.

Das Grusswort des Stadtrates kam dieses Jahr von Manuela Stiefel. Sie wies darauf hin, dass sich die Stadt einer extremen Veränderung ausgesetzt sieht, dass die Herausforderunge für ein Wachstum gross sind. Darum sind echte, positive Erlebnisse enorm wichtig. „Freizeit Schlieren“ darf deshalb als Glücksfall für die Stadt bezeichnet werden. Es ist schön, dass Schlieren neben der Grossstadt Zürich und ihren Angeboten auch weiterhin farbig, lebens- und liebenswert bleibt. Die Stadt steht auch in Zukunft voll hinter „Freizeit Schlieren“ !

Ein geselliger Abend schliesst mit dem Dessert und der Ankündigung des Datums für die nächste GV: 5. April 2019.

Annemarie Stemmler

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