Arbeitstag bei den Sportschützen Albisrieden-Urdorf

wht. Bei den Sportschützen Albisrieden-Urdorf wurde am Samstag im „Bergermoos“ mächtig Hand angelegt. Die vor rund zweieinhalb Jahren stillgelegte 300-m-Schiessanlage des ehemaligen Feldschützenvereins Urdorf wird abgebaut, die Betonläger zusammengeschlagen und entsorgt. Der Raum wird später einer neuer Nutzung zugeführt.

 Nachdem die elektrischen und elektronischen Armaturen und Bedienungsgeräte schon vor längerer Zeit abmontiert wurden, sind jetzt bereits die Hälfte der 10 mit Armierungseisen bestückten Betonläger entfernt worden. Dazu brauchte es Pressluftbohrer, Steinschlegel, Spitzeisen und vor allem viel starke Manneskraft. Die restlichen Läger werden später in einer zweiten Etappe abgetragen.

 Der „Sportschützen-Arbeitstag“ war aber nicht nur auf den Abbau der 300-m-Anlage beschränkt. Mit einer weiteren grossangelegten „Entrümpelung“ wurde viel angehäuftes und nicht mehr gebrauchtes Zeugs der Entsorgung zugeführt. Das über viele Jahre gehortete Material füllte bereits zum zweiten Mal eine rund sieben Kubikmeter fassende Mulde.Überdies wurden bei den 50-m-Schützenlägern in Leitungskanälen die Kabel für die Monitor- und Druckerverbindungen feinsäuberlich verlegt und dazu wurde das gesamte Türschloss-System erneuert.

 Seit dem Zusammenschluss der Sportschützen Albisrieden und KK74 Urdorf zum neuen Verein „Sportschützen Albisrieden-Urdorf“ vor knapp zwei Jahren hat sich sehr viel getan im Bergermoos. Die 50-m-Gewehr-Anlage ist auf dem neuesten (elektronischen) Stand, die Schützenstube heimelig restauriert, die Büros und die Magazine funktionell in Stand gesetzt und nun wird auch der ehemalige 300-m-Raum neu eingerichtet. Bald werden sich die vielen Frondienststunden gelohnt haben und man wird die Sportschützen Albisrieden-Urdorf um ihre „wiederauferstandene“ Bergermoos-Anlage beneiden.