Dietikon

Zivilschutz Dietikon hilft im Berggebiet

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Zivilschutz Dietikon in Trun

Zivilschutz Dietikon in Trun

Die Zivilschutz Organisation Region Dietikon hilft während 5 Tagen bei baulichen Arbeiten zugunsten der Gemeinschaft in der Gemeinde Trun, der Partnergemeinde der Anschlussgemeinde Geroldswil.

Los ging es am Montag dem 7. September 2015, pünktlich um 6:00 Uhr beim Feuerwehrgebäude Dietikon, wo die ZSO Region Dietikon mit 17 Personen, drei Fahrzeugen sowie allen nötigen Werkzeugen die Reise ins 2 ½ Stunden entfernte Trun, kurz vor Disentis, antrat.

Freundlich wurden sie dort von Mitarbeitern der Forstverwaltung und dem Leiter Forst und Strassen, Mattias Cadruvi in Empfang genommen. Nach kurzer Begrüssung wurden die Zivilschützer in zwei Gruppen aufgeteilt und gingen zusammen mit den Mitarbeitern der Gemeinde an die Arbeitsplätze, an denen Sie für vier der nächsten fünf Arbeitstage viel zu tun hatten.

Der grössere der beiden Arbeitsplätze befand sich nördlich von Trun, in einem künstlich angelegten Lawinenauffangbecken. Dieses war in den letzten Jahren sehr dicht mit Bäumen und Sträuchern zugewachsen. Mit Kettensägen, Äxten, Schaufeln und Pickeln ging das erste Team ans Werk. So dauerte es vier Tage, um das Auffangbecken komplett von dem dichten Unterholz zu befreien.

Der zweite Arbeitsplatz lag südöstlich von Trun, oberhalb von Zignau auf einer über sechs Kilometer langen und drei Meter breiten Schotterstrasse, die oft von Jägern, Pilzsammlern und Anwohnern benutzt wird. Auf einer Länge von einem Kilometer wurde dort vor allem im obersten Teil die Strasse mit zwei verschieden feinen Kieselsteinen neu ausgewalzt, sowie teilweise verbreitert. Im Weiteren mussten etwa ein Dutzend neue Abwasserrinnen quer zur Strasse eingesetzt werden. Auf verschiedenen Abschnitten der Strasse wurden Handläufe erneuert, die der Witterung nicht Stand hielten. Deshalb wurde Kastanienholz in die bestehenden Metallpfosten angepasst und eingesetzt. Diese Arbeiten dauerten auch vier Tage an.

Am dritten Arbeitsplatz wurde am Mittwoch durch beide Teams gleichzeitig gearbeitet, da er der abgelegenste war. Südlich von Trun, auf 2000 Metern Höhe, wurde eine Feuerstelle sowie der Wanderweg der dahin führt wieder in Schuss gebracht. Dazu wurden sechs Holzbänke gebaut, ein Holzschopf saniert und auch morsche Bäume gefällt, die wiederum gleich zu Brennholz weiter verarbeitet wurden.

An diesem Tag fand auch der Behördentag statt, an dem die Vertreter der Gemeinde Trun sowie der Anschlussgemeinden sich ein Bild von den Arbeiten machten. Diese wurde durch alle Beteiligten gewürdigt und die Zivilschutzorganisation als jederzeit wieder willkommen geheissen.

Der Zivilschutz Dietikon war während dieser Woche unweit von Trun untergebracht und versorgte sich während der Woche durch ihre eigene Logistik. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Trun am Freitag, das von der Gemeinde für die gute Leistung offeriert wurde, verabschiedete man sich herzlich und verblieb auf eine hoffentlich baldige Zusammenarbeit.

In der Woche wurden 85 Manntage seitens der ZSO Region Dietikon geleistet und man konnte beweisen, dass die Einsatzfähigkeitinsbesondere in der Logistik sowie in den Führungs- und Fachbereichen auch interkantonal gegeben ist.

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