Erst im Ausstich des Zürcher Knabenschiessens 2014 patzerte er

Mit Finn Mahr qualifizierte sich ein Birmensdorfer Jungschütze für den Ausstich des traditionellen Zürcher Knabenschiessen und verpasste das Maximum lediglich um einen Punkt. Mit sehr guten 34 Punkten klassierte sich Finn Mahr im Feld der über 4000 Teilnehmer als 18.

„Wir sind stolz auf den treffsicheren Jungschützen und hoffen, dass er am Schiesssport weiterhin Freude findet“, brachte es Vize-Präsident Werner Haab im Rahmen einer Würdigung von Finn Mahr im Gemeinderat auf den Punkt. In Anerkennung des hervorragenden Resultates überreichte Werner Haab dem strahlenden Finn Mahr den Wimpel des besten Birmensdorfer Schützen sowie einen Gutschein.

Bereits als 10-jähriger begann der jetzt 16-jährige Absolvent des zehnten Schuljahres mit dem Schiesssport. „Meine ersten Gehversuche machte ich in Affoltern am Albis mit dem Luftgewehr und wechselte dann zu den Kleinkaliberschützen“, erzählte Finn Mahr. Am Zürcher Knabenschiessen hat Finn Mahr bereits viermal teilgenommen und freut sich bereits auf die nächste und zugleich letzte Teilnahme.

Spannender Ausstich

Auf die diesjährige Austragung des Zürcher Knabenschiessens bereitete sich Finn Mahr seriös vor. Neben Trainings beim Schützenverein Aesch, welche regional Jungschützenkurse anbietet, nutzte er vor dem Knabenschiessen die Gelegenheit, in der Schiessanlage Albisgütli ein Schiessprogramm zu absolvieren.

Von den zahlreichen Unterbrüchen und dem Medienrummel beim Ausstich liess sich Finn Mahr nicht aus der Ruhe bringen. „Alles lief bis zum letzten Schuss optimal. Dann führte ein kleiner Fehler zu einem Punktverlust“, so Finn Mahr. Neben dem Schiessen zählen die Computerwelt, das Lesen und Kochen zu seinen Leidenschaften. „Am liebsten würde ich mein Hobby Kochen zum Beruf machen. Darum bin ich momentan auf Lehrstellensuche“.