Schönheitswettbewerb

Wer hat das Schönste im ganzen Land?

Die Ästhetik steht im Vordergrund, aber nicht in allen Kategorien entscheidet das Aussehen über den Sieg.

Die Ästhetik steht im Vordergrund, aber nicht in allen Kategorien entscheidet das Aussehen über den Sieg.

An der dritten Ausgabe des Schönheitswettbewerbs «Concoursvelo» wird der schmuckste Drahtesel gekürt. Ganze 65 Sammler nehmen teil.

Radelnde Banker, verbissene Rennfahrer, professionelle Rahmenbauer und passionierte Sammler: Diesen Sonntag treffen sich in der Maurerhalle auf dem Areal der Basler Schule für Gestaltung die verschiedensten Leute mit einer Gemeinsamkeit: der Vorliebe für schöne Fahrräder.

Bereits zum dritten Mal organisieren Doris Moser und ihr Ehemann Stefan Schaefter den Concoursvelo. Gesucht wird der schönste Drahtesel der Region. Die Konkurrenz ist beachtlich: Unzählige Bewerbungen gingen das gesamte Jahr durch ein, mittels Qualifikation mussten die Organisatoren bereits im Vorfeld die besten Modelle auserwählen. Die 65 schönsten Stücke treten nun am Concoursvelo, dem Basler Schönheitswettbewerb für Fahrräder, gegeneinander an.

Hinter jedem Fahrrad eine persönliche Geschichte

Der mit tausend Franken dotierte Hauptpreis für das schönste aller Velos ist nicht der einzige, der verliehen wird. Die Modelle konkurrenzieren sich beispielsweise auch in den Kategorien «Offroad», «Vintage» oder «Tuning». Besonders interessant ist laut Schaefter die Newcomer-Kategorie. Hier dürfen lediglich jene Sammler antreten, deren Drahtesel im Laufe des vergangenen Jahres gebaut worden sind. Entsprechend treffe man hier jeweils die neusten Techniken an; brandaktuell seien momentan Zweiräder, welche direkt aus dem 3D-Drucker stammen.

Witzig ist auch der Wettbewerb für die beste Story: «Hinter jedem Fahrrad steckt eine persönliche Geschichte», kommentiert Schaefter. Einmal sei ihm eine Frau begegnet, die für ihren Mann und sich selbst eigenhändig zwei Velos gebaut hatte. Sie dienten dem Paar nach der Hochzeit als Alternative zum klassischen Ehering.

Sammler, Mechaniker und Künstler

Die Fahrtauglichkeit spielt in den allermeisten Kategorien keine Rolle. Bewertet wird lediglich die Ästhetik. Somit finden sich am Concours von Jahr zu Jahr immer abstraktere und kunstreichere Velomodelle: «Da sind zunehmend ganz schräge Geschichten darunter», erzählt Velosammler Schaefter. Das Teilnehmerfeld sei sehr divers: «Es gibt die gesamte Bandbreite», meint er. Einige bezeichnen sich als Sammler, andere als Mechaniker und nochmals andere als Künstler. Aber eine Sache verbinde wohl alle passionierten Radfahrer: «Ich glaube, sein eigenes Velo liebt jeder.»

Ursprung des Concoursvelo war eine persönliche Beobachtung Schaefters, der sich beruflich seit über dreissig Jahren mit Fahrrädern beschäftigt: «Viele Leute besitzen mehrere Velos zu Hause oder sammeln sie sogar», so der Organisator. Um diesen behüteten Prachtstücken eine Bühne zu bieten, lancierte er 2018 den Schönheitswettbewerb. Er traf damit einen Nerv: Bereits im zweiten Jahr gab es über hundert Anmeldungen und das Niveau werde Jahr für Jahr höher.

3. Concoursvelo, Sonntag, 8. März 2020 ab 12 Uhr, 8 Franken, Maurerhalle auf dem Areal
der Schule für Gestaltung Basel, www.concoursvelo.ch

Weitere Veranstaltungen

Raclette-Schmaus und Ländlermusik

Allschwil Erst kürzlich feierte die Formation Schloss-Buam ihr zehnjähriges Bestehen. Heute Abend beehrt deren Frontmann und Harmonika-Spieler Ruedi Dahinden das Allschwiler Restaurant Ambiente. «Münchner Kult aus Basel» verspricht die Ankündigung im Programm. Dazu wird Raclette à discrétion angeboten.Freitag 18.30 Uhr,Restaurant Ambiente, Eintritt freiwww.ambiente-allschwil.ch

Allschwil Erst kürzlich feierte die Formation Schloss-Buam ihr zehnjähriges Bestehen. Heute Abend beehrt deren Frontmann und Harmonika-Spieler Ruedi Dahinden das Allschwiler Restaurant Ambiente. «Münchner Kult aus Basel» verspricht die Ankündigung im Programm. Dazu wird Raclette à discrétion angeboten.
Freitag 18.30 Uhr,
Restaurant Ambiente, Eintritt frei
www.ambiente-allschwil.ch

Kräutermärchen für Erwachsene

Oltingen Vergangenen Dezember erklärten die Vereinigten Nationen 2020 zum internationalen Jahr der Pflanzengesundheit, um das Bewusstsein für sterbende Nahrungspflanzen zu schärfen. Ines Henner und Luciana Brusa nehmen das Thema an ihrer Veranstaltung «Erdengold & Grünzeugzauber» auf und erzählen Märchen für Erwachsene.Freitag 19.30 Uhr,Obere Mühle, Eintritt freiwww.oberemühleoltingen.ch

Oltingen Vergangenen Dezember erklärten die Vereinigten Nationen 2020 zum internationalen Jahr der Pflanzengesundheit, um das Bewusstsein für sterbende Nahrungspflanzen zu schärfen. Ines Henner und Luciana Brusa nehmen das Thema an ihrer Veranstaltung «Erdengold & Grünzeugzauber» auf und erzählen Märchen für Erwachsene.
Freitag 19.30 Uhr,
Obere Mühle, Eintritt frei
www.oberemühleoltingen.ch

Der Kleinkünstler und sein Känguru

Basel Alles begann mit einem Podcast im Berliner Radio. Marc-Uwe Kling berichtete wöchentlich von den Erlebnissen mit seinem Känguru-Mitbewohner. Schnell wurden die selbstironisch-witzigen Sequenzen zum Verkaufsschlager und erschienen in Büchern, Theatern und seit neuestem auf der Leinwand des Basler Kultkinos. Freitag bis Sonntag variierender Start,Kultkino Atelier, ab 5 Franken www.kultkino.ch

Basel Alles begann mit einem Podcast im Berliner Radio. Marc-Uwe Kling berichtete wöchentlich von den Erlebnissen mit seinem Känguru-Mitbewohner. Schnell wurden die selbstironisch-witzigen Sequenzen zum Verkaufsschlager und erschienen in Büchern, Theatern und seit neuestem auf der Leinwand des Basler Kultkinos.
Freitag bis Sonntag variierender Start,
Kultkino Atelier, ab 5 Franken
www.kultkino.ch

Anfang der musikalischen Unendlichkeit

Basel Morgen startet die Konzertreihe des Infinity-Festivals. Die erste Veranstaltung dreht sich um die Geschichte der Filmmusik. Von Event zu Event gesellt sich je ein Musiker hinzu, bis beim letzten Konzert deren acht auf der Bühne stehen – eine Anspielung auf das Unendlichkeitszeichen und die schier unbegrenzte Vielfalt der Musik.Samstag 19.30 Uhr,Schmiedenzunft-Saal, ab 20 Frankenwww.baselfestival.ch

Basel Morgen startet die Konzertreihe des Infinity-Festivals. Die erste Veranstaltung dreht sich um die Geschichte der Filmmusik. Von Event zu Event gesellt sich je ein Musiker hinzu, bis beim letzten Konzert deren acht auf der Bühne stehen – eine Anspielung auf das Unendlichkeitszeichen und die schier unbegrenzte Vielfalt der Musik.
Samstag 19.30 Uhr,
Schmiedenzunft-Saal, ab 20 Franken
www.baselfestival.ch

Speisepilze züchten für Anfänger

Wintersingen Eine Veranstaltung für Pilzliebhaber findet diesen Samstag in der Wintersinger Schüüre70 statt. Ab 14 Uhr eignen sich die Teilnehmenden im praxisorientierten Workshop die wichtigsten Methoden und Kniffs der Speise- und Hefepilzzucht an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich.Samstag 14 Uhr,Schüüre70, 90 Frankenwww.facebook.com/schuure70

Wintersingen Eine Veranstaltung für Pilzliebhaber findet diesen Samstag in der Wintersinger Schüüre70 statt. Ab 14 Uhr eignen sich die Teilnehmenden im praxisorientierten Workshop die wichtigsten Methoden und Kniffs der Speise- und Hefepilzzucht an. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich.
Samstag 14 Uhr,
Schüüre70, 90 Franken
www.facebook.com/schuure70

Bis zum unausweichlichen Ende und darüber hinaus

Basel «Gesprächsfetzen, Gedanken und erste Notizen.» Das ist das Einzige, was nach dem Tod der Autorin Gerlind Reinshagen blieb. Noch während der Arbeit an einer Lese-Performance über das Altern verstarb die deutsche Schriftstellerin. Ihr Team aber führte das Werk zu Ende und präsentiert es dieses Wochenende zum ersten Mal.Samstag und Sonntag variierender Start,Reithalle der Kaserne, ab 15 Frankenwww.kaserne-basel.ch

Basel «Gesprächsfetzen, Gedanken und erste Notizen.» Das ist das Einzige, was nach dem Tod der Autorin Gerlind Reinshagen blieb. Noch während der Arbeit an einer Lese-Performance über das Altern verstarb die deutsche Schriftstellerin. Ihr Team aber führte das Werk zu Ende und präsentiert es dieses Wochenende zum ersten Mal.
Samstag und Sonntag variierender Start,
Reithalle der Kaserne, ab 15 Franken
www.kaserne-basel.ch

Klingende Gläser mit Susanne Würmell

Liestal Aus Weingläsern kann man nicht nur trinken: Das beweist am Sonntagvormittag Susanne Würmell. Die Künstlerin entlockt ihren 43 Kristallgläsern schwebende Klänge und lateinamerikanische Melodien. Ab 10.15 Uhr beginnt ihr Glasharfen-Konzert im Restaurant des Alters- und Pflegeheims Frenkenbündten.Sonntag 10.15 Uhr,Restaurant Frenkenbündten, Eintritt freiwww.liestal.ch/de/aktuelles

Liestal Aus Weingläsern kann man nicht nur trinken: Das beweist am Sonntagvormittag Susanne Würmell. Die Künstlerin entlockt ihren 43 Kristallgläsern schwebende Klänge und lateinamerikanische Melodien. Ab 10.15 Uhr beginnt ihr Glasharfen-Konzert im Restaurant des Alters- und Pflegeheims Frenkenbündten.
Sonntag 10.15 Uhr,
Restaurant Frenkenbündten, Eintritt frei
www.liestal.ch/de/aktuelles

Bauchmuskeltraining zum Wochenabschluss

Basel Ein wenig Erheiterung zwischen abgesagter Fasnacht und Corona-News verspricht am Sonntag die Cargo-Bar. Lokalen Comedians steht dort ab 20 Uhr die Bühne zur Verfügung. Jedem Auftretenden werden mindestens fünf Minuten im Rampenlicht vergönnt, um die Bauchmuskeln des Publikums ordentlich zu beanspruchen.Sonntag 20 Uhr,Cargo-Bar, Eintritt freiwww.cargobar.ch

Basel Ein wenig Erheiterung zwischen abgesagter Fasnacht und Corona-News verspricht am Sonntag die Cargo-Bar. Lokalen Comedians steht dort ab 20 Uhr die Bühne zur Verfügung. Jedem Auftretenden werden mindestens fünf Minuten im Rampenlicht vergönnt, um die Bauchmuskeln des Publikums ordentlich zu beanspruchen.
Sonntag 20 Uhr,
Cargo-Bar, Eintritt frei
www.cargobar.ch

Grosselterntag am Webstuhl

Liestal Im Museum BL wird diesen Sonntag zum fünften Mal der Schweizer Grosselterntag gefeiert. Ein Tag, um die Solidarität zwischen den Generationen wieder verstärkt zu fördern. Kinder und Grosseltern sind eingeladen, gemeinsam nicht nur an ihrer Beziehung, sondern auch am Webstuhl zu arbeiten.Sonntag ab 10 Uhr,Museum BL, Eintritt frei www.museum.bl.ch

Liestal Im Museum BL wird diesen Sonntag zum fünften Mal der Schweizer Grosselterntag gefeiert. Ein Tag, um die Solidarität zwischen den Generationen wieder verstärkt zu fördern. Kinder und Grosseltern sind eingeladen, gemeinsam nicht nur an ihrer Beziehung, sondern auch am Webstuhl zu arbeiten.
Sonntag ab 10 Uhr,
Museum BL, Eintritt frei
www.museum.bl.ch

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