Basel

Tödliche Nierenkrankheit bedroht die Ansiedlung des Lachses im Rhein

Junglachse werden ausgesetzt. (Archiv)

Junglachse werden ausgesetzt. (Archiv)

Eine Nierenkrankheit, welche massgeblich für den Rückgang der Bachforrellen verantwortlich ist, gefährdet die Wiederansiedlung des Lachs im Rhein.

Seit einigen Jahren werden im Rahmen des Projekts „Lachs 2020“ jährlich tausende Lachs-Brütlinge im Rhein ausgesetzt, um den Fisch in der Schweiz wieder heimisch zu machen.

Dieses Vorhaben wird jedoch von der Proliferativen Nierenkrankheit (PKD) gefährdet, welche bei Salmoniden wie dem Lachs auftritt und massgeblich für den Rückgang der Bachforellen verantwortlich sein soll.

Erste Tests zeigten jedoch, dass der Lachs weit weniger anfällig auf PKD ist, als bisher angenommen. Dies schreibt die „Schweiz am Sonntag“.

Derzeit laufen, ausgehend von einem Freiluftlabor an der Birs, weitere, repräsentative Tests. Dabei soll herausgefunden werden, wann der beste Zeitpunkt für das Aussetzen der Lachs-Brütlinge ist und ob der Lachs wider Erwarten tatsächlich nicht anfällig ist auf die tödliche Krankheit. 

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