Grosse Nachfrage

Termine sind beliebt: Neuer Corona-Impfstoff kommt in den beiden Basel an

Die verfügbaren Termine in Basel sind jeweils schnell ausgebucht.

Die verfügbaren Termine in Basel sind jeweils schnell ausgebucht.

Bis im Frühling soll die Corona-Impfung in den beiden Basel Wirkung zeigen. Die Nachfrage ist derzeit gross.

Nach der Zulassung des zweiten Corona-Impfstoffs von Moderna durch Swissmedic am Dienstag bieten die beiden Basel nun weitere Impftermine an: In Basel wurden die Termine für kommenden Freitag und Samstag bereits am Mittwoch auf der Website des Impfzentrums freigeschaltet. Wie schon bei den ersten Anmelde-Runden war die Nachfrage gross. Nach nur 39 Minuten waren alle 1500 Termine vergeben. Nach Angaben des Basler Gesundheitsdepartements sollen bald weitere Impftermine folgen.

Im Baselbiet werden 3000 weitere Impftermine für die Zeitspanne vom kommenden Montag, 18. Januar, bis 5. Februar angeboten. Diese werden morgen Freitagvormittag auf der Website des Kantons aufgeschaltet. Zudem werden im Baselbiet Anmeldungen neu auch via Telefon-Hotline entgegengenommen.

Dank der Verfügbarkeit einer begrenzten Menge des zweiten Impfstoffs kann nun auch Baselland damit beginnen, parallel zu den über 75-Jährigen auch Personen aus der Gruppe der «Erwachsenen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko» zu impfen. Letztere konnten sich zuletzt in Basel für einen Impftermin anmelden, nicht aber im Baselbiet.

Um die Kapazitäten für die kommenden Impftermine sicherzustellen, wird ebenfalls am kommenden Montag neben dem bestehenden in Muttenz ein zweites Impfzentrum in Betrieb genommen, und zwar in Lausen. Wie der Kanton vor zehn Tagen informierte, könnte gar ein dritter fixer Impfstandort eingerichtet werden, und zwar im ehemaligen Kantonsspital in Laufen. Dies sei allerdings erst dann sinnvoll, wenn mehr Impfdosen zur Verfügung stehen.

Alle Altersheimbewohner bis Mitte Februar geimpft

Ebenfalls ausgebaut wird im Landkanton das mobile Impfen: So werden bis zum 22. Januar in sämtlichen Alters- und Pflegeheimen die Erstimpfungen erfolgt sein. Bis am 12. Februar sollen laut Rolf Wirz, Sprecher der Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD), alle Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen die zweite Impfdosis erhalten haben. Experten rechnen damit, dass zehn Tage nach der zweiten Dosis der volle Schutz gewährleistet ist. Das wäre im Fall der Baselbieter Altersheimbewohner ab Ende Februar der Fall. In einem weiteren Schritt werden im Baselbiet nun Impfungen in Behindertenheimen geplant.

Bis am Montagabend wurden im Baselbiet total 2420 Impfungen vorgenommen, davon 1639 im Impfzentrum in Muttenz. Im Stadtkanton konnten bis anhin 3788 Personen (Stand 12. Januar) geimpft werden. Das Basler Gesundheitsdepartement geht davon aus, dass bis Ende Februar alle impfwilligen Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, geimpft werden können. Danach sollen nicht besonders gefährdete Personen die Impfung erhalten. Valentin Kressler, Sprecher des Gesundheitsdepartements, rechnet damit, dass sich die positiven Auswirkungen der Impfungen spätestens im Frühling auch in den Statistiken zeigen werden. Dann also könnten die Impfungen das Infektionsgeschehen signifikant senken. Beim Kanton Baselland geht man davon aus, dass im Kanton alle impfwilligen Personen bis im Sommer geimpft werden können, sagt VGD-Sprecher Wirz.

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