Krisenstab

Grillieren im Wald auf festen Feuerstellen ist wieder erlaubt

Verboten bleibt dagegen das Grillieren auf selbst mitgebrachten Grills oder auf selbst errichteten Feuerstellen.

Verboten bleibt dagegen das Grillieren auf selbst mitgebrachten Grills oder auf selbst errichteten Feuerstellen.

Einen Tag nach dem Kanton Solothurn haben auch die beiden Basel die Waldbrandgefahr herabgestuft. Wegen der Niederschläge der letzten Tage und der tieferen Temperaturen gilt ab sofort nur noch die Gefahrenstufe 3 «erheblich». Dies bedeutet, dass Feuern im Wald und in Waldesnähe per sofort wieder auf fest eingerichteten Feuerstellen und unter Berücksichtigung der üblichen Vorsichtsmassnahmen erlaubt ist.

Verboten bleibt dagegen das Grillieren auf selbst mitgebrachten Grills oder auf selbst errichteten Feuerstellen, wie der Krisenstab am Mittwoch mitteilte. Ebenso wenig dürfen Raucherwaren oder Streichhölzer weggeworfen werden. Wer ausserhalb fester Feuer- und Grillstellen feuern möchte, muss einen Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand einhalten.

Ueli Meier, der Leiter des Amts für Wald beider Basel, anerkennt den Bedarf der Bevölkerung, auf den Grillspass im Wald nicht zu verzichten – aber eben unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Vorschriften und Vorsichtsmassnahmen. Dazu gehöre auch, allfälligen Funkenwurf sofort zu löschen und bei starkem oder böigem Wind aufs Feuermachen zu verzichten: «Dann bleibt es ein kalkuliertes Risiko.» Laut Meier ist im Baselbieter Krisenstab das Szenario diskutiert worden, die Gefahrenstufe 4 und somit das absolute Feuerverbot in Wäldern beizubehalten. Trotz Regen seien die tieferen Bodenschichten weiterhin trocken und die oberen würden rasch wieder austrocknen. Da aber die Tagestemperaturen erst am Wochenende die 30-Grad-Marke übersteigen dürften und ab kommendem Montag erneut absinken, habe man sich für diese Lockerung entschieden.

Waldamt-Chef Meier lobt ausdrücklich die hohe Disziplin, mit der sich die Bevölkerung an die bisherigen Verbote und Weisungen gehalten habe: Trotz minimaler Regenmenge im Juli sei es in diesem Sommer in Baselland bloss zu vier kleineren Waldbränden gekommen.

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