Vorfasnacht

Das Glaibasler Charivari 2021 findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt

Das Charivari hätte im nächsten Jahr zum 40. Mal stattfinden sollen. (Archiv)

Das Charivari hätte im nächsten Jahr zum 40. Mal stattfinden sollen. (Archiv)

Der Vorstand hat entschieden, das Glaibasler Charivari im kommenden Jahr nicht durchzuführen. Als Gründe werden die zu erfüllenden Schutzmassnahmen und das wirtschaftliche Risiko angegeben.

Die voraussichtlich zu erfüllenden Schutzmassnahmen würden den Geist des Charivari derart verändern, dass die Organisatoren nicht mehr dahinter stehen könnten, teilen die Organisatoren am Dienstagmorgen mit. Hinzu käme das unkalkulierbare wirtschaftliche Risiko. Es sei nicht abzuschätzen, unter welchen Umständen die Zuschauer bereit wären, die Veranstaltung zu besuchen.

Sowohl Besucher wie auch Mitwirkende müssten zu viele Abstriche machen und die fasnächtliche Stimmung könnte somit nicht im gleichen Stil aufkommen – nicht nur während der Vorstellung im Saal, sondern auch hinter der Bühne sowie vor und nach der Show im Foyer, heisst es weiter.

Zudem sei es in der aktuellen Lage nicht abschätzbar, wie sich das Kunden-Verhalten entwickelt

Das damit verbundene wirtschaftliche Risiko könnten die Veranstalter nicht verantworten. Darum haben sie sich dazu entschieden, das Charivari 2021 abzusagen.

«Wir haben uns diesen Entscheid nicht leicht gemacht. Unser Fasnächtler-Herz schmerzt enorm. Doch unter den gegebenen Umständen sehen wir keine Möglichkeit für eine seriöse Planung sowie für eine Durchführung, die dem Geist des Charivari entsprechen würde», wird der Obmann Walter F. Studer zitiert. Man sei aber zuversichtlich und setzen alles daran, dass die Veranstaltung im 2022 wieder stattfinden kann.

Das «Charivari» stimmt seit über 40 Jahren auf die „drey scheenschte Dääg“ ein. Auch im kommenden Jahr hätte der Vorfasnachtsanlass mit Raamestiggli, fasnächtlich-musikalischen Klängen und Schnitzelbankversen die Zuschauer erfreuen sollen.

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