Rücktritt
Urs Müller gibt per Ende Mai das vpod-Präsidium ab

Basta-Grossrat Urs Müller tritt per Ende Mai als vpod-Präsident zurück. Wem er nach sechs Amtsjahren das Zepter übergibt, ist noch nicht klar. Eine Findungskommission wird in diesen Tagen gebildet.

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Urs Müller (Mitte) an der 1.-Mai-Kundgebung in Liestal

Urs Müller (Mitte) an der 1.-Mai-Kundgebung in Liestal

Juri Junkov

An seiner Rede anlässlich des vpod Neujahrsapéros kündigte vpod-Präsident Urs Müller seinen Rücktritt als Verbandspräsident an. Er wird seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin nach sechs Amtsjahren das Zepter anlässlich der Generalversammlung vom 29. Mai 2013 übergeben. Vpod-Vizepräsident Martin Kaiser erklärte, dass in diesen Tagen eine Findungskommission gebildet werde, die ihre Arbeit noch im Januar aufnehmen werde.

Im Jahr 2008 führte Müller die beiden Kantonalsektionen aus Basel-Stadt und Baselland zu einem einheitlichen und homogen agierenden Regionalverband zusammen, führte parallel dazu die erfolgreiche Kampagne für eine zusätzliche Ferienwoche des Kantonspersonals beider Kantone, mischte sich als soziales Gewissen in die Revision der Basler Pensionskasse ein und verhinderte zusammen mit den linken Kräften im Grossrat die vom Baudepartement ursprünglich geplante Privatisierung der IWB.

In seiner Neujahrsrede ging Urs Müller auf die Aktualisierung der Funktions- und Stellenbeschreibungen und auf die laufenden Revisionen der kantonalen Pensionskassen ein. Diese Projekte dürften nicht zu einer Benachteiligung des Kantonspersonals und vor allem der unteren und mittleren Lohnklassen führen, redete er der anwesenden Finanz- und Personaldirektorin Eva Herzog ins Gewissen. Er werde sich sowohl als Noch-Verbandspräsident als auch als Grossrat dafür einsetzen, dass bei diesen Projekten auch das das System Sozialpartnerschaft gepflegt werde, machte er in seiner Rede klar.

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