Basler Museen

Wo jeder zum VIP wird: Wie gut kennen Sie die Museumsnacht? Gewinnen Sie mit uns Eintritte

Einmal im Jahr werden selbst die unscheinbarsten Basler Museen überrannt. 36 Häuser locken mit Spezialprogrammen. Wir testen Sie – und lassen Sie gewinnen.

Die Museumsnacht ist seit ihrem Beginn eine Erfolgsgeschichte. 30'000 Besucherinnen und Besucher werden auch bei der 19. Ausgabe, am kommenden Freitag erwartet. Dabei machen Kinder und Jugendliche fast die Hälfte der Besucher aus, was die Häuser freut, die unter dem Jahr einen bedeutend höheren Altersdurchschnitt bei den Besuchern verzeichnen.

Mit ein Grund für den Erfolg ist die Tatsache, dass der Eintritt für alle unter 26 Jahren gratis ist – den Sponsoren sei Dank, wie Organisatorin Eva Keller festhält.

Die Möglichkeit, in einer Nacht und mit nur einem Ticket die ganze Vielfalt der Basler Museumslandschaft zu erforschen, stösst auch ennet der Landesgrenze auf Gehör. So reist mittlerweile jeder sechste Besucher aus Deutschland oder Frankreich an, wie man anhand der Ticketvorverkäufe feststellen könne.

Die Verankerung im Dreiland sei wichtig, sagt Keller und verweist auch auf die Teilnahme des Vitra Design Museums in Weil am Rhein sowie der Fondation Fernet Branca in Saint-Louis. Diese grenzüberschreitenden Erfahrungen sind dank Shuttlebussen in dieser Nacht bequem zu machen.

Wie im Vorjahr sind 36 Museen und Kulturinstitutionen Teil des Grossanlasses. Es herrsche eine Feststimmung, die er gerne jeden Tag hätte, schwärmt Andrea Bignasca, Direktor des Antikenmuseums. Das Schöne an der Museumsnacht sei aber nicht nur die VIP-Stimmung, weil alle Besucher eine besondere Behandlung erhalten würden, sondern auch die Möglichkeit der Häuser, mit ihrer Kernkompetenz aufzutrumpfen: den grossartigen Sammlungen, die von Werken aus der Antike bis zur Virtual Reality reichen.

Geboten wird vieles: Speed Dating im Kunstmuseum, wo man Experten zur Kunst von Füssli ausquetschen kann, ein Krimisuchspiel im Cartoonmuseum oder Beatbox aus Tel Aviv im Jüdischen Museum.

Warum eigentlich, fragt Museumsdirektor Andrea Bignasca gleich selber, findet die Museumsnacht eigentlich nur einmal im Jahr statt. «Warum nicht auch eine Nacht im Sommer, wenn eine andere Atmosphäre herrscht?» Das wäre sein Wunsch für die nächstjährige Ausgabe, das 20-Jahr-Jubiläum. Zuvor gilt es aber nun, den Ansturm in einer Woche zu bewältigen.

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