Architekturstudio
Peter Zumthor erhält Auftrag für den Erweiterungsbau des Beyeler Museums

Auf dem bisher privaten Grundstück des Iselin-Weber-Parks soll der Erweiterungsbau entstehen. Dieses soll wie der direkt angrenzende Park der Fondation Beyeler öffentlich zugänglich gemacht werden.

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Peter Zumthor blickt durch ein Modell des von ihm geschaffenen Schweizer Pavillons fuer die Weltausstellung 2000 in Hannover.

Peter Zumthor blickt durch ein Modell des von ihm geschaffenen Schweizer Pavillons fuer die Weltausstellung 2000 in Hannover.

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«Wir sind glücklich, einen der weltbesten Architekten als Partner für das Projekt gewonnen zu haben» zeigt sich Hansjörg Wyss, Präsident der Beyeler-Stiftung, mit der Wahl des internationalen Gremiums zufrieden.

Auch Pether Zumthor war selbstverständlich hoch erfreut: «Der Himmel über Basel, die Stadt und ihre Umgebung – das sind die Landschaften meiner Jugend. Dass ich hier ein wichtiges Haus bauen darf, wärmt mir das Herz.» Mit der Realisierung von Museumsbauten hat er bereits sehr viel Erfahrung. So entsanden unter anderem das Kunsthaus Bregenz, das Kolumba Kunstmuseum in Köln und auch das LACMA (Los Angeles County Museum of Art) unter seiner Leitung. Der breiteren Öffentlichkeit wurde er durch die Therme Vals bekannt.

Sam Keller, der Direktor der Fondation Beyeler, äusserte sich folgendermassen zu derEntscheidung: «Das Zusammenspiel von Mensch, Natur, Kunst und Architektur ist ein Grundstein des Erfolgs der Fondation Beyeler und war auch für die Entwicklung des preisgekrönten Museumsgebäudes von Renzo Piano essenziell. Peter Zumthor bringt die Sensibilität und Erfahrung mit, um an diesem besonderen Ort ein Bauwerk von hervorragender Qualität zu realisieren.»

Das Projekt wird vom Atelier Peter Zumthor & Partner im Spätherbst/Winter vorgestellt. Insgesamt sollen sich die Kosten des privat finanzierten Baus auf 80 Millionen Franken belaufen. (poe)