öffentlicher Verkehr
Basler Grossrat will Sofortmassnahmen für gefährliche Tramhaltestellen

Beat Leuthardt findet es braucht einen Null-Toleranz-Ansatz bei der Sicherheit für Nutzende des öffentlichen Verkehrs. Er bemängelt diverse Stationen in der Region und fordert Massnahmen.

Elodie Kolb
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Sichere Tramstationen seien ein Recht für die Passagiere, findet Beat Leuthardt.

Sichere Tramstationen seien ein Recht für die Passagiere, findet Beat Leuthardt.

Nicole Nars-Zimmer

In Basel-Stadt gebe es einzelne Tramhaltestellen, die unangenehm und gefährlich sind. Das findet der scheidende Basta-Grossrat Beat Leuthardt und hat deswegen eine schriftliche Anfrage an den Regierungsrat eingereicht. Er schreibt: «Tram-Fahrgäste hätten ein Anrecht auf sicheres Aus- und Einsteigen an sämtlichen Tramhaltestellen.»

Als Beispiel für Fälle, wo das nicht der Fall sei, nennt er etwa den Voltaplatz, die Station Markthalle in Richtung IWB oder die Haltestelle der Linie 15 am Tellplatz in Richtung Bruderholz. Leuthard geht allerdings noch weiter und beurteilt die Haltestelle Schifflände in Richtung Kleinbasel und die Station Markthalle Richtung IWB als der «nackte Horror».

«Zero Tolerance» sei angebracht

Solche unsicheren Haltestellen würden «diametral» dem Ziel entgegenstehen, den Tramverkehr attraktiver zu machen. Leuthardt erwähnt zudem «die Alters- und Behindertenfeindlichkeit» bei «faktisch ungeschützten Haltestellen».

Er fordert daher Sofortmassnahmen zur Absicherung der Haltestellen. Etwa Fahrbahnteiler aus Plastik oder Beton. Bei Fragen der Sicherheit bei Nutzenden des öffentlichen Verkehrs sei «zero tolerance» angesagt. In seiner Anfrage möchte der Grossrat weiter wissen, ob die Regierung seine Auffassung zu den genannten Tramhaltestellen und deren Absicherung teile und bereit sei, mit Fahrbahnteilern zu arbeiten.