Zoo Basel

Kleines Kalb mit langen Beinen: So süss ist Giraffen-Mädchen Penda

Giraffen-Nachwuchs im Zoo Basel

Giraffen-Nachwuchs im Zoo Basel

Am 22. Dezember 2018 kam im Zoo Basel die kleine Giraffen-Dame Penda zur Welt. Nach ein paar Wochen wiegt sie schon 83 kg. Trotzdem stolziert sie elegant durch das Gehege.

Kurz vor Weihnachten ist Giraffen-Mädchen Penda im Zoo Basel auf die Welt gekommen. Bei den Kleinen Kudus gibt es gleich zwei Jungtiere: Pwani und Pendo. Parallel dazu präsentiert der Zolli seine Tiefsee-Ausstellung.

Die kleine Wanderung an das andere Ende des Zoos ist er allemal wert, der Blick ins Antilopenhaus. Dort empfängt der frischgebackene Giraffenvater Xamburu (9) die Besucher. Am 22. Dezember kam seine Tochter Penda zur Welt: 57 Kilogramm schwer war sie direkt bei Geburt – mittlerweile nimmt sie täglich rund ein Kilogramm zu.

Penda ist Giraffendame Sophies (7) drittes Kalb. Von Anfang an sehr aktiv, wagte sie auf ihren langen Beinen bereits am 27. Dezember ihre ersten Spurts in der Aussenanlage des Antilopenhauses. Inzwischen interessiert sie sich bereits für festes Futter und kaut ab und zu auf der Blattsilage herum.

Süsser Nachwuchs im Zolli – junge Kudus und eine Baby-Giraffe:

Penda und ihre Eltern gehören zur Unterart der Kordofan-Giraffen, die als stark gefährdet gilt. Nur noch rund 1400 Vertreter ihrer Art leben in freier Wildbahn. Kuratorin Friederike von Houwald sagt: «Umso wichtiger ist die Aufgabe von Zoos, genetisch gesunde Populationen zu erhalten.» Der Zolli Basel ist einer von 24 Zoos weltweit, die diese Giraffen-Unterart halten.
Kudubabys zeigen sich


Gleich zweimal Nachwuchs gab es bei der seltenen Antilopenart der Kleinen Kudus: Nachdem Kudumädchen Pwani am 24. November erblickte hatte, erblickte nur neun Tage später Männchen Pendo das Licht der Welt. Kleine Kudus sind sehr scheu und vorsichtig. Erst vier Wochen nach der Geburt kommen die Jungen aus ihren Verstecken hervor, um ihren Müttern auf der Futtersuche zu folgen. Jetzt können Besucher die Kudubabys bei sonnigem Wetter auf der Aussenanlage oder im Innern des Antilopenhauses beobachten.
Auch Kleine Kudus sind in freier Wildbahn immer seltener anzutreffen: Lediglich auf 80 000 bis 100 000 Tiere wird ihr natürlicher Bestand noch geschätzt. Der Basler Zoo ist einer von dreizehn europäischen Zoos, welche die Antilopenart halten.


Parallel zum Nachwuchs im Antilopenhaus präsentiert der Zoo Basel ab 19. Januar auch Bewohner aus den Tiefen des Meeres: Die erneuerte Ozeanium-Ausstellung wurde um eine Tiefsee-Ausstellung ergänzt. «Wir freuen uns, diesen einmaligen Einblick gewähren zu können und das Publikum für diesen gleichzeitig fremden und faszinierenden Lebensraum zu begeistern», sagt Zoo-Direktor Olivier Pagan. Die Ausstellung wurde durch die Kooperation mit dem Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel ermöglicht. Dieses stellt dem Zolli Basel auch die Exponate zur Verfügung. In einem abgedunkelten Raum kann man die skurrilen, in Alkohol eingelegten Tierchen begutachten. Die Ausstellung ist an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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