Basel

Glück im Unglück: Wohnung in Lehenmattstrasse ausgebrannt - verletzte Frau ausser Lebensgefahr

Eine Parterrewohnung in der Lehenmattstrasse im Basler Quartier Breite brannte aus, aber weitere Gebäude blieben unversehrt. Eine schwer verletzte Frau ist ausser Lebensgefahr.

Eindrücklich ist vor allem der Blick auf das Hinterhaus. In der Nacht auf Samstag stand in der Lehenmattstrasse gegen 3.30 Uhr eine Parterrewohnung voll in Brand und das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses in der Breite war voller Rauch, so die Basler Staatsanwaltschaft in ihrer Medienmitteilung.

Am Sonntagmittag hat sich der Brandgeruch verflüchtigt, Velos und ein Basketballkorb stehen unversehrt am Rand des Hinterhofs. Auch den Nachbarhäusern ist nichts passiert, obwohl das Quartier hier eng bebaut ist. «Wir haben grosses Glück gehabt», kommentiert Peter Gill, Mediensprecher der Basler Staatsanwaltschaft, am Sonntagnachtmittag gegenüber der bz.

Auf dem Weg der Besserung

Glück im Unglück hatte auch eine schwer verletzte Frau, die die Polizei in der Samstagnacht regungslos vor dem Haus am Boden liegend vorgefunden hatte. Bis zum Eintreffen der Sanität reanimierten die Polizisten die Frau. Sie wurde wie vier kleinere Kinder und zwei weitere Erwachsene in die Notfallstationen eingewiesen. Am Sonntag war die Frau laut Gill ausser Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung.

Alarmiert worden war die Polizei von den Anwohnern. Mehrere von ihnen konnten sich über ein Baugerüst eines benachbarten Neubaus in Sicherheit bringen. Weitere Anwohner wurden mithilfe einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr aus dem Haus gerettet. Diese konnte in der Folge den Brand rasch löschen. Die Parterrewohnung brannte vollkommen aus.

«Das Mehrfamilienhaus ist aufgrund der starken Rauchablagerungen zurzeit nicht mehr bewohnbar. Insgesamt 12 Personen befanden sich in der Liegenschaft», heisst es weiter. An der vorderen Hausfront von der Lehenmattstrasse aus ist nur wenig vom Feuer zu sehen. Das eine zerborstene Fenster der Parterrewohnung wurde mit Karton verschlossen.

Die Brandursache ist noch unbekannt. «Es hat sehr stark gebrannt und die Kriminaltechnik wird sicher einige Tage brauchen», sagt Mediensprecher Peter Gill. 

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