Corona-Virus
Ende der Quarantänemassnahmen im Fall Kita Riehen

Ab morgen Donnerstag, 12. März 2020, sind die Quarantänemassnahmen für das private und berufliche Umfeld des Kita Riehen-Falles aufgehoben.

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Ende der Quarantänemassnahmen im Fall Kita Riehen.

Ende der Quarantänemassnahmen im Fall Kita Riehen.

Kenneth Nars

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt dankt den Betroffenen für die grossen Einschränkungen, die sie auf sich nehmen mussten. Dank der Massnahmen konnten zusätzliche Erkrankungsfälle verhindert werden. Mittlerweile kann für Basel-Stadt auch von geheilten Erkrankten berichtet werden. Die Zahl der Neuansteckungen steigt jedoch weiter und liegt mit heutigem Datum bei 49.

Die Vorgehensweise war notwendig, um die Ausbreitung des Virus in Basel-Stadt zu verlangsamen, was zu Beginn einer Epidemie das oberste Ziel ist. Für die Familien und weiteren Betroffenen ist die Quarantäne ab Donnerstag, 12. März 2020, beendet.

In anderen aktuell im Kanton laufenden Quarantänen gab es weitere Erkrankungsfälle, und es hat sich gezeigt hat, dass dank der Quarantäne eine weitere Verbreitung des Coronavirus abgebremst werden konnte.

Vier Geheilte, 49 Infizierte

Mittlerweile kann für Basel-Stadt von vier geheilten Erkrankten berichtet werden. Die Zahl der Neuansteckungen steigt jedoch weiter und liegt mit heutigem Datum, 12 Uhr, bei 49. 13 Personen befinden sich in Spitalpflege. Zwei Personen sind schwer erkrankt und benötigen Intensivpflege. 36 Personen sind in häuslicher Isolation. In Übereinstimmung mit dem Bundesamt für Gesundheit gelten heute angepasste Regeln für Quarantänemassnahmen, wie der Kanton am Mittwoch mitteilt.

Kantonsarzt Thomas Steffen ruft in Erinnerung, wie sich die allgemeine Bevölkerung bei Auftreten von Symptomen verhalten soll. Erkrankt eine Person an Fieber (höher als 38o C) und weist Symptome einer akuten Erkrankung der Atemwege (z.B. Husten oder Atembeschwerden) auf, begibt sie sich zu Hause in Selbst-Isolation, bis sie während 24 Stunden symptomfrei ist. Bei einer Symptomverschlimmerung soll sich die Person telefonisch an einen Arzt oder eine Ärztin wenden, um allfällige weitere Abklärungen auf COVID-19 im Universitätsspital Basel respektive dem Universitätskinderspital beider Basel in die Wege zu leiten.