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Abgeltung der BKB beträgt bis 2020 jährlich 8,8 Millionen Franken

Aufgrund der Staatsgarantier, die der Kanton Basel-Stadt der BKB gewährt, kann diese günstiger am Kapitalmarkt finanzieren. Um Wettbewerbsverzerrungen  zu vermeiden, muss die Bank dem Kanton diese Staatsgarantie abgelten.

Aufgrund der Staatsgarantier, die der Kanton Basel-Stadt der BKB gewährt, kann diese günstiger am Kapitalmarkt finanzieren. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, muss die Bank dem Kanton diese Staatsgarantie abgelten.

Die Basler Kantonalbank (BKB) muss dem Kanton Basel-Stadt für die Jahre 2017 bis 2020 eine Abgeltung von jährlich 8,8 Millionen Franken entrichten. Dies hat die Regierung am Dienstag festgelegt.

Gemäss dem Gesetz über die Basler Kantonalbank gewährt der Kanton Basel-Stadt der BKB eine Staatsgarantie und haftet somit subsidiär für die Verbindlichkeiten der Bank. Die BKB kann sich aufgrund der Staatsgarantie günstiger am Kapitalmarkt finanzieren.

Dieser Kostenvorteil der BKB beläuft sich gemäss Schätzungen auf 8,8 Millionen Franken, wie die baselstädtische Regierung am Dienstag mitteilte. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, muss die BKB dem Kanton die Staatsgarantie abgelten. Für die Festlegung der Höhe wird das sogenannte Kostenvorteilsmodell herangezogen.

Im Weiteren hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2016 der BKB genehmigt und zur Kenntnisnahme an den Grossen Rat weitergeleitet.

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