Lexus
Viel Klasse statt Masse

Das Flaggschiff von Lexus hört auf den Namen LS600h – und ist in der Schweiz nahezu unbekannt. Völlig zu unrecht, wie sich im Test gezeigt hat.

Markus Chalilow
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Lexus LS 600h

Lexus LS 600h

HO

Lexus baut edle Autos. Die Toyota-Tochter kämpft dennoch um jeden Kunden. Denn die Autos haben bei uns zwar einen guten Ruf. Doch kaufen tun Herr und Frau Schweizer dann halt doch lieber Audi, Mercedes und Co. Im Test hat das Topmodell der Japaner, der LS 600h gezeigt, dass er eigentlich alles kann was seine Konkurrenten auch können. Aber: letztes Jahr wurden gerade mal sieben (!) Autos dieser Baureihe verkauft. Gibt es also andere Gründe dafür, dass man bei uns den grossen LS verschmäht?
Sicher ist: der LS 600 h, also die Hybridversion mit V8-Benziner und E-Maschine, ist ein kompliziertes Auto. Nein, nicht kompliziert zu fahren. Aber, wir raten allen Kunden, die «Grundeinstellung» des Autos beim Händler des Vertrauens vornehmen zu lassen. Die Japaner meinen es gut, wenn es ums Wort «Individualisierung» geht. Im Lexus kann man eigentlich alles nach dem persönlichen Gusto einstellen. Einzig, wie man die Beleuchtungsfarbe des Aschenbechers umstellt haben wir nicht rausgefunden... Die ganze Steuerung der Systeme erfolgt entweder über die zahllosen Tasten oder das Menu, welches mittels einer Computermaus auf die Mittelkonsole angesteuert wird. Doch dies allein kann ja nicht der Grund sein, wieso man den LS in der Schweiz kaum an den Mann, geschweige denn an die Frau bringt.

Lexus LS 600h Innenraum

Lexus LS 600h Innenraum

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