Coronavirus - Türkei

Weitgehendes 48-stündiges Ausgehverbot endet in türkischen Städten

Ein über das Wochenende verhängte Ausgehverbot in türkischen Metropolen hat vielerorts zu menschenleeren Strassen und Plätzen geführt. (Symbolbild)

Ein über das Wochenende verhängte Ausgehverbot in türkischen Metropolen hat vielerorts zu menschenleeren Strassen und Plätzen geführt. (Symbolbild)

Nach einer Ausgangssperre übers Wochenende in 24 türkischen Städten und Provinzen dürfen die Einwohner ihre Häuser wieder verlassen. Das Ausgehverbot, von dem unter anderem die Millionenmetropole Istanbul betroffen war, endete am Sonntag Mitternacht (Ortszeit).

Die Massnahme war seit Freitag in Kraft. Die Menschen schienen sich weitestgehend an das Verbot zu halten. Nur Senioren ab 65 Jahren durften für einige Stunden am Sonntag das Haus verlassen. Für diese Altersgruppe, gilt seit mehr als sechs Wochen ein Ausgehverbot, das aber nun gelockert wurde. Am Montag sollen auch Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen.

Die türkischen Behörden erlassen seit Wochen weitgehende Ausgangssperren übers Wochenende in ausgewählten Provinzen. Ausserdem sind noch immer 24 Städte und Provinzen, darunter Istanbul und Ankara, weitestgehend abgeschottet. Die Grenzen der betroffenen Regionen bleiben dabei für Reisen auf dem Land-, Luft- und Seeweg geschlossen - ausgenommen ist der Transport unverzichtbarer Güter. Für Reisen zwischen den Städten benötigen die Einwohner eine Genehmigung. Die Einschränkungen für wichtige Tourismusregionen wie Antalya waren vor rund einer Woche aufgehoben worden.

Nach offiziellen Angaben wurden in der Türkei bislang rund 139'000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, von denen rund 92'700 wieder gesund sind. Rund 3800 Menschen sind demnach bisher an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das Land mit seinen rund 83 Millionen Einwohnern hatte am 11. März den ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Insgesamt wurden rund 1,4 Millionen Tests durchgeführt.

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