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Uno-Sicherheitsrat soll Donnerstag erstmals zu Coronavirus beraten

Am Donnerstag soll sich der Uno-Sicherheitsrat mit der Lage in der Welt während der Coronavirus-Pandemie beschäftigen. (Archivbild)

Am Donnerstag soll sich der Uno-Sicherheitsrat mit der Lage in der Welt während der Coronavirus-Pandemie beschäftigen. (Archivbild)

Der Uno-Sicherheitsrat will sich am Donnerstag zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit den Auswirkungen der Krise auf die internationale Sicherheit beschäftigen. Damit soll der Stillstand in dem Gremium beendet werden.

Uno-Generalsekretär António Guterres soll die 15 Mitglieder in einer virtuellen, für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Sitzung über die Lage in der Welt unterrichten. Dies teilte die Dominikanische Republik, die gerade die Präsidentschaft im wichtigsten Uno-Gremium innehat, am Montagabend (Ortszeit) mit.

Zuletzt war Kritik wegen des offenbaren Stillstands im Sicherheitsrat aufgekommen, der zur Coronavirus-Krise bisher keine gemeinsame Haltung gefunden hat.

Ein geschlossenes Vorgehen des Rates aber wäre auch für die Pläne der Vereinten Nationen wichtig, das Virus mit einer international einheitlichen Strategie zu bekämpfen. Uno-Chef Guterres - der die Pandemie als grösste Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet hatte - zeigte zuletzt Unmut über das schleppende globale Vorgehen.

Die Sitzung am Donnerstag wäre die erste seit Ausbruch der Krise, die weltweit zu drastischen Veränderungen führte. Sie geht auf Anfrage von neun gewählten Ratsmitgliedern zurück, darunter etwa Deutschland.

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