Nach Berichten von US-Medien setzte ein Gericht in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida bei einem Termin mit Stone am Freitag die Kaution auf 250'000 Dollar fest.

Stone war am frühen Morgen (Ortszeit) von Beamten der US-Bundespolizei FBI in seinem Haus in Fort Lauderdale festgenommen worden. Der 66-Jährige wurde auf Betreiben des Sonderermittlers Robert Mueller wegen Behinderung von Untersuchungen durch den Kongress, Falschaussagen und Zeugenbeeinflussung angeklagt.

Mueller untersucht die mutmasslichen russischen Cyberinterventionen in den vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampf und mögliche illegale Kontakte des Trump-Teams nach Russland. Stone steht im Verdacht, als Verbindungsmann zwischen der Trump-Kampagne und der Enthüllungsplattform Wikileaks fungiert zu haben.

Die Website hatte während des Wahlkampfs zehntausende gehackte E-Mails mit teils brisantem Inhalt aus dem Lager von Trumps Rivalin Hillary Clinton veröffentlicht. Die E-Mails waren nach Erkenntnissen Muellers von russischen Hackern gestohlen worden. Stone soll später laut der Anklageschrift die Untersuchungen im Kongress zur Russland-Affäre behindert haben.