Coronavirus - USA

Trump rechnet mit Coronavirus-Impfstoff zum Jahresende

US-Präsident Donald Trump stellte sich am Sonntagabend (Ortszeit) zahlreichen Wählerfragen und zeigte sich dabei für die baldige Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffes zuversichtlich.

US-Präsident Donald Trump stellte sich am Sonntagabend (Ortszeit) zahlreichen Wählerfragen und zeigte sich dabei für die baldige Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffes zuversichtlich.

US-Präsident Donald Trump rechnet mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus noch in diesem Jahr. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bis zum Ende des Jahres einen Impfstoff haben werden.»

Dies sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Veranstaltung des Senders Fox News in Washington, wo er sich Wählerfragen stellte. Ausserdem wolle er Schulen und Universitäten bis spätestens im September wieder öffnen, sagte er weiter.

Der Auftritt des US-Präsidenten am Sonntagabend fand am Lincoln-Memorial im Zentrum der US-Hauptstadt statt. Abraham Lincoln war von 1861 bis 1865 der 16. Präsident der USA. Zwei Fox-News-Moderatoren stellten Trump die Fragen, die Wähler zuvor per Video bei dem Sender eingereicht hatten. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Amerika zusammen - zurück zur Arbeit".

Mehr Hilfe im Anmarsch

US-Präsident Trump forderte gleichzeitig mehr Hilfen für Amerikaner, die infolge der Beschränkungen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in wirtschaftlichen Turbulenzen geraten sind. "Es kann ihnen nicht zum Vorwurf gemacht werden", sagte Trump am Lincoln Memorial in Washington auf dem Sender Fox News. "Es kommt noch mehr Hilfe. Es muss sein."

Die Demokraten hatten bereits deutlich gemacht, dass sie einen beträchtlichen Rettungsschirm für die Bundesstaaten und Kommunen als Teil eines umfassenderen Gesetzes vorlegen wollen. Dieser könnte sich über zwei Billionen Dollar belaufen und wurde von einigen Republikanern als "unangemessen teuer" kritisiert. Der Kongress hatte bereits ein drei Billionen schweres Rettungspaket im April auf den Weg gebracht.

Trump verteidigte vor den Wählern sein aggressives Verhalten gegenüber kritischen Medien. "Ich habe es mit einer feindseligen Presse zu tun, wie sie noch kein Präsident je gesehen hat", sagte Trump am Sonntagabend weiter. "Sie kommen mit den furchtbarsten, schrecklichsten, voreingenommensten Fragen auf einen zu", sagte der US-Präsident. Er fügte hinzu: "94 oder 95 Prozent der Presse sind feindselig." Trump liess offen, was die Basis für diese Zahlen ist.

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