Wie die Polizei Essen mitteilte, sind unter den Gästen "etliche Personen mit polizeilichen Vorerkenntnissen" gewesen. Medienberichten zufolge handelte es sich um libanesische Grossfamilien. Zudem hätten Kontakte ins Rocker-Milieu bestanden.

Der Einsatz sei Teil einer "Null-Toleranz-Strategie" gewesen, erklärte die Polizei. "Machtdemonstrationen" und "Normverstösse" sollten nicht zugelassen werden. Zugleich hätten die Feierlichkeiten so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollen.

Die Polizei errichtete Kontrollstellen an den Einfahrtsstrassen zum Veranstaltungsort der Hochzeit. Drei Verdächtige wurden für weitere Ermittlungen auf eine Polizeiwache gebracht. Es bestehe der Verdacht von Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und das Fahrerlaubnisrecht, erklärte die Polizei. Gegen einen 38-jährigen Gast lag zudem ein offener Haftbefehl vor.