Deutschland

Pannen-Peer tritt ins nächste Fettnäpfchen

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück auf dem Cover des SZ-Magazins

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück auf dem Cover des SZ-Magazins

Der deutsche Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erscheint morgen mit erhobenem Stinkefinger auf dem Titelbild des Sz-Magazins. Für allgemeine Empörungs sollte wieder einmal gesorgt sein.

Der deutsche FDP-Chef Philipp Rösler hat den SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wegen eines Fotos mit erhobenem Mittelfinger scharf kritisiert. «So etwas geht nicht», sagte Rösler am Donnerstagabend am Rande einer Veranstaltung in Mainz.

«Die Geste verbietet sich als Kanzlerkandidat», sagte Rösler. Das Bild soll am Freitag als Titelfoto des «SZ Magazins» erscheinen. Steinbrück sollte in einem Interview ohne Worte auf die Frage antworten: «Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?» Steinbrück zeigte daraufhin die deutliche Geste.

Der Chefredaktor des «Süddeutsche Zeitung Magazins», Michael Ebert, sagte zur Nachrichtenagentur Reuters: «Peer Steinbrück hat das Motiv wie jedes andere, das im Magazin abgedruckt ist», freigegeben."

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