Bayern

Nach tödlichem Zugunglück: Fahrdienstleiter vorläufig festgenommen

Beim Zusammenstoss eines Personenzugs mit einem Güterzug in Aichach, Bayern, waren am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

Beim Zusammenstoss eines Personenzugs mit einem Güterzug in Aichach, Bayern, waren am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

Nach dem Frontalzusammenstoss zweier Züge bei Aichach im deutschen Bundesland Bayern mit zwei Toten ist der für die Strecke zuständige Fahrdienstleiter vorläufig festgenommen worden. Gegen den Mann besteht der dringende Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Dies teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord am Dienstag in Augsburg mit. Demnach ist der Unfall vom Montag wohl auf menschliches Versagen des 24-Jährigen zurückzuführen.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg prüfe derzeit, ob ein Haftbefehl gegen den Fahrdienstleiter beantragt werde. Der zuständige Abteilungsleiter der Staatsanwaltschaft sei deshalb an den Unfallort gekommen, um sich einen persönlichen Eindruck zu machen.

Der von Augsburg nach Ingolstadt fahrende Regionalzug war am Montag wenige hundert Meter vor dem Bahnhof Aichach frontal auf die Lok eines stehenden Güterzugs gefahren. Dabei kamen der 37 Jahre alte Lokführer und eine 73 Jahre alte Passagierin ums Leben.

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