Damit zeige die Regierung in konkreter Form, dass sie den Betroffenen nah sei, erklärte Regierungschef Giuseppe Conte auf Twitter. Die Erdbeben rund um den Ätna schwächten sich derweil ab.

"Wir können aber nicht unbesorgt sein", solange noch Beben registriert werden, sagte der Geologe Marco Neri vom italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie am Freitag. Denn die Beben in etwa zwei Kilometer Tiefe deuten dem Vulkan-Experten zufolge daraufhin, dass sich die von der Magma ausgehende Spannung im Untergrund noch nicht abgebaut hat.

Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es kommt immer wieder zu kleineren und grösseren Eruptionen.

Die neue Phase der Aktivität begann am 23. Dezember. Am Mittwoch hatte ein Beben der Stärke 4,8 die Region um Catania am südöstlichen Fuss des Vulkans erschüttert. 28 Menschen wurden verletzt. Mehr als 400 Menschen sind wegen der Schäden infolge des Erdstosses nach Behördenangaben vorübergehend obdachlos.