Dabei gaben allerdings nur 28 Prozent der Befragten an, dass sie eine von den Grünen angeführte Bundesregierung wollen.

In einem möglichen Kanzlerduell zwischen Grünen-Chef Robert Habeck und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hätte derzeit Habeck die Nase vorn: In der von Emnid erhobenen Umfrage gaben 40 Prozent an, sie würden sich in dem Fall für den Grünen-Chef entscheiden, die CDU-Chefin käme auf 36 Prozent, 24 Prozent machten keine Angabe dazu.

In der Sonntagsfrage legten die Grünen im Vergleich zur Vorwoche sieben Punkte zu und kamen auf 27 Prozent. Damit lagen sie gleichauf mit der Union, die einen Punkt einbüsste. Die SPD kam auf zwölf Prozent (minus vier Punkte), die AfD kam ebenfalls auf zwölf Prozent (minus einen Punkt). Die Linke verschlechterte sich um einen Punkt auf sieben Prozent, die FDP stand unverändert bei acht Prozent.

Das Forschungsinstitut Emnid erhebt den Sonntagstrend wöchentlich für die "Bild am Sonntag" und befragte dazu vom 29. Mai bis zum 5. Juni 1903 Menschen. Zur Regierungsbeteiligung der Grünen wurden am 6. Juni 502 Bürger befragt.

In verschiedenen Umfragen waren die Grünen zuletzt an der Union vorbeigezogen. Demnach führte die Europawahl zu massiven Veränderungen in der politischen Stimmung.