Wie aus den Angaben des Statistikamts Istat vom Mittwoch hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr Aufenthaltsgenehmigungen als 2016 verteilt. Die meisten Asylsuchenden stammten aus Nigeria, Pakistan und Bangladesch. Aus diesen Ländern kamen 41 Prozent aller Asylsuchenden.

Derzeit leben in Italien 3,71 Millionen Bürger aus dem Nicht-EU-Raum mit Aufenthaltsgenehmigung. Diese Zahl ist gegenüber 2017 stabil geblieben. Die zahlenmässig stärkste Gruppe von Ausländern in Italien sind Marokkaner (443'147 Personen), gefolgt von Albanern (430'340) und von Chinesen (309'110).

Die italienische Regierung hat in den vergangenen Monaten Hilfsschiffe mit Flüchtlingen abgewiesen. Der rechtsgerichtete Innenminister Matteo Salvini hat den NGO-Schiffen verboten, italienische Häfen anzulaufen.