Raumfahrt

Internationale Raumstation ISS weicht Schrott aus

Die internationale Raumstation ISS muss immer öfter Weltraumschrott ausweichen (Bild NASA, Archiv)

Die internationale Raumstation ISS muss immer öfter Weltraumschrott ausweichen (Bild NASA, Archiv)

Ein zehn Zentimeter breites Stück Weltraumschrott hat die Internationale Raumstation ISS bedroht. Die Station musste ihre Flugbahn leicht korrigieren, um dem heranrasenden Splitter einer russischen Rakete aus den 1990-er Jahren auszuweichen.

Das teilte das Flugleitzentrum bei Moskau am Donnerstagabend nach Angaben der Agentur Interfax mit. Mithilfe von Düsen sei die Flugbahn der ISS angehoben worden, hiess es.

Die Station war in den vergangenen Jahren öfter zu Ausweichmanövern wegen Weltraumschrotts gezwungen. Zu Schäden kam es bisher nicht. Derzeit arbeiten der US-Amerikaner Mike Fossum sowie der Russe Sergej Wolkow und Satoshi Furukawa aus Japan auf der ISS.

China schiesst Raumstation ins All

In einem ersten Schritt für die Entwicklung einer bemannten Raumstation hat die junge Raumfahrtnation China am Donnerstag ein Versuchsmodul ins All geschossen. Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2FT1" hob erfolgreich vom Raumfahrtzentrum in Jiuquan in der Provinz Gansu in Nordwestchina ab.

Das Modul "Tiangong 1", übersetzt "Himmelspalast", soll zwei Jahre lang die Erde umkreisen. Es wird dem ersten chinesischen Rendezvous im All und Andockmanövern sowie Tests für die Konstruktion und den Betrieb einer chinesischen Raumstation dienen.

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