Französisch

In Europa wird immer weniger Französisch gesprochen

Der Eiffelurm in Paris (Symbolbild)

Der Eiffelurm in Paris (Symbolbild)

Englisch und Spanisch verdrängen in Europa das Französische. Laut einem Bericht der Internationalen Organisation für Frankophonie (OIF), der am Dienstag veröffentlicht werden soll, werden im Jahr 2050 nur noch zwölf Prozent der Europäer Französisch sprechen.

Es gebe eine Tendenz, Englisch als einzige Fremdsprache zu lernen, sagte Alexandre Wolff vom Sprachbeobachtungsinstitut, das den Bericht verfasste. Als zweite Fremdsprache sei in Ländern wie Deutschland, Österreich und Portugal das Spanische auf dem Vormarsch.

Lediglich in Afrika wächst die französischsprachige Gemeinde aufgrund der Geburtenzahlen. Im Jahr 2050 werden auf dem Kontinent laut OIF fast 85 Prozent der dann 715 Millionen französischsprachigen Menschen leben. Heute zählt die OIF 220 Millionen Frankophone weltweit. Der Organisation gehören 56 zumeist afrikanische Staaten an.

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