Dabei handle es sich um ein vier Zentimeter langes Stäbchen, das während drei Jahren Hormone ins Blut abgeben sollte, erklärte die britische Arzneimittelbehörde MHRA am Mittwoch. Der Nationale Gesundheitsdienst zahlte Medienberichten zufolge bereits 200'000 Pfund (235'000 Euro) Entschädigung an betroffene Frauen.

Zahlreiche Frauen hätten nicht bemerkt, dass das Implantat nicht in den Blutkreislauf gelangt sei, sagte eine Anwältin, die einige der Klägerinnen vertritt.

Der Hersteller des 1999 zugelassenen Implantats teilte mit, dass eine ungewollte Schwangerschaft Folge einer unsachgemässen Einpflanzung sein könne und kein Verhütungsmittel 100-prozentige Sicherheit bieten würde.