Griechenland

Hunderte Flüchtlinge werden aus Lesbos zum Festland gebracht

Ein Migrant steht mit zwei Kindern vor einem Stacheldrahtzaun im neu errichteten temporären Flüchtlingslager in Kara Tepe. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Ein Migrant steht mit zwei Kindern vor einem Stacheldrahtzaun im neu errichteten temporären Flüchtlingslager in Kara Tepe. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Rund 20 Tage nach der vollständigen Zerstörung der Registrierlagers von Moria auf der Insel Lesbos können am Montag mehr als 700 Migranten die Insel Lesbos verlassen.

Es seien anerkannte Flüchtlinge, die Asyl in Griechenland bekommen haben, berichtete das Staatsfernsehen (ERT) am Montagmorgen. Sie sollen an Bord der Fähre "Nissos Chios" am Montagabend nach Piräus gebracht werden und dann auf dem Festland untergebracht werden.

Es sei geplant dass - wahrscheinlich am Donnerstag und am nächsten Montag - weitere 2300 Menschen mit Schutzrecht zum griechischen Festland gebracht werden, berichtete das Staatsfernsehen weiter. Der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis hatte diese wesentliche Entlastung des vorläufigen Zeltlagers von Kara Tepe, indem rund 10 000 Menschen nach der Zerstörung von Moria untergebracht worden sind, bereits am Vortag im Rundfunk angekündigt.

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