Frankreich

Frankreich will Heizung auf Café-Terrassen verbieten

Im Kanton Basel-Stadt sollen Heizpilze als befristete Corona-Massnahme erlaubt werden.

Im Kanton Basel-Stadt sollen Heizpilze als befristete Corona-Massnahme erlaubt werden.

Im Kampf gegen die Energieverschwendung will Frankreich die Beheizung von Aussenterrassen im öffentlichen Raum verbieten.

"Man kann nicht mitten im Winter eine Terrasse mit voller Kraft beheizen, um seinen Kaffee im Warmen geniessen zu können", sagte Umweltministerin Barbara Pompili am Montag in Paris nach einem besonderen Ministertreffen zu Umweltthemen. Es wurde von Staatschef Emmanuel Macron geleitet.

Das Verbot solle im nächsten Frühjahr umgesetzt werden. Die Ressortchefin machte auf die schwierige Lage von Gastronomen aufmerksam, die in Frankreich hart von den Beschränkungen der Corona-Krise betroffen waren. In vielen Lokalen sind das ganze Jahr über Terrassen beliebt, da dort in der Regel auch geraucht werden kann. Nach Angaben von Pompili sollen künftig Türen von beheizten oder klimatisierten Gebäuden, die öffentlich zugänglich sind, geschlossen bleiben.

Die Regierung strebt an, weniger Öl- und Kohleheizungen in Häusern zu haben. Es soll zudem erreicht werden, dass das Land weniger zubetoniert wird als zuvor. Als Einladung Macrons hatte ein neues Gremium von 150 Bürgerinnen und Bürgern unlängst Vorschläge für einen besseren Klimaschutz vorgelegt. Eine Vielzahl dieser Vorschläge soll nun umsetzt werden.

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