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Ein Toter und sieben Verletzte bei Vorfall in Birmingham

Was genau in Birmingham geschah, weiss noch keiner. (Symbolbild)

Was genau in Birmingham geschah, weiss noch keiner. (Symbolbild)

Bei dem schweren Vorfall in der britischen Stadt Birmingham ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben Menschen seien durch Stiche verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Polizei der Region West Midlands am Sonntag mit.

(dpa) Sieben Menschen sind in der britischen Stadt Birmingham durch Stiche verletzt worden. Mindestens eine Person kam ums Leben. Die Polizei der Region West Midlands sprach am Sonntagmorgen von einem schweren Vorfall.

Messerstechereien sind ein grosses Problem in Grossbritannien. In den vergangenen Jahren hatte es auch Terrorattacken im Land gegeben, bei denen unter anderem Stichwaffen benutzt worden waren.

Ein Toter und Verletzte durch Stich-Attacken

Ein Toter und Verletzte durch Stich-Attacken

Der Vorfall soll sich gegen 01.30 Uhr (MESZ) in der Nacht ereignet haben. Danach seien bei der Polizei mehrere Anrufe eingegangen. Die Menschen in Birmingham wurden dazu aufgerufen, das Gebiet zu meiden.

Auch in London gab es Angriffe

Auch in London sind fünf Menschen durch Stiche verletzt worden. Eine Person habe möglicherweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am späten Samstagabend im Südosten der britischen Hauptstadt.

Fünf Menschen wurden laut Scotland Yard festgenommen. Auch beim Vorfall in London waren die Hintergründe zunächst unklar.

Kämpfe zwischen Jugendlichen

Bei dem schweren Vorfall in Birmingham soll es sich einer Augenzeugin zufolge um einen Kampf zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen gehandelt haben. Sie habe «rassistische Beleidigungen» gehört, sagte die Frau am Sonntag im Interview mit dem britischen Sender BBC. In den Clubs in der Umgebung des Tatorts habe es eine «multikulturelle Nacht» gegeben.

Regionale Medien berichteten von einer Festnahme im Zentrum der Stadt, ohne Details zu nennen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

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