Kriegshorror

Dieses syrische Mädchen weint – und die halbe Welt mit ihm

Die Angst steht ihr ins Gesicht Geschrieben: Aya nach dem Luftangriff.

Die Angst steht ihr ins Gesicht Geschrieben: Aya nach dem Luftangriff.

Ein Luftangriff hat das Zuhause der achtjährigen Aya und ihrer Familie im syrischen Talbisa zerstört. Ein Video, das sie blutverschmiert, weinend und nach ihrem Vater rufend in einem Spital zeigt, geht um die Welt.

«Baba», ruft Aya, während Rettungshelfer versuchen, ihr das Blut aus dem Gesicht zu wischen. Das Mädchen weint, die Angst steht ihr ins Gesicht geschrieben.

Am Montag haben Kampfjets die von Rebellen kontrollierte Stadt Tablisa bei Homs bombardiert und dabei auch das Haus von Aya und ihrer Familie getroffen. 

Aktivisten des oppositionellen Medienzentrums in Talbisa haben das Video ins Netz gestellt. Innert kurzer Zeit verbreitete es sich viral.

Einen ähnlichen Weg machte bereits das Video eines kleinen jungen, der im August in Aleppo Opfer eines Bombenangriffs geworden war:

Allein, verstört, verletzt: Omran im Krankenwagen.

Allein, verstört, verletzt: Omran im Krankenwagen.

Aya und ihre Familie hatten Glück im Unglück: Laut Medienberichten haben alle überlebt und konnten auch wieder zusammengeführt werden. (smo)

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