Piraterie

Deutsche Fregatte versenkt Piratenboot vor Somalia

Teilerfolg im Kampf gegen somalische Piraten (Archivbild)

Teilerfolg im Kampf gegen somalische Piraten (Archivbild)

Die deutsche Fregatte «Köln» hat am Donnerstag vor der somalischen Küste ein der Piraterie verdächtiges Boot versenkt. «Das Boot wurde von einem Helikopter aus beschossen und dann zerstört», sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr.

Bei einem Überflug sei vorher geklärt worden, dass sich keine Piraten an Bord befunden hätten. "Das Boot war mit Treibstoff, Waffen und Leitern beladen", erläuterte der Sprecher. Das Boot sei wegen der transportierten Piratenausrüstung an Ort und Stelle zerstört worden.

Bereits am Mittwoch hatte die "Köln" ein Piratenmutterschiff und ein Schnellboot aufgespürt und beiden Fahrzeugen nachgestellt. Da die mutmasslichen Piraten aber Waffen, Munition und Gerät über Bord warfen, sah die Besatzung der Fregatte von einer Festnahme ab.

Deutschland ist zurzeit Führungsnation der seit 2008 laufenden Operation Atalanta, die der Piraterie vor der somalischen Küste und im westlichen Indischen Ozean Einhalt gebieten soll.

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