Coronavirus - Schweiz

Bündner Skigebiete bleiben offen - Alkoholverbot fällt bald

Im Kanton Graubünden bleiben die Skipisten offen. Der Impfstart soll am 4. Januar 2021 erfolgen.

Im Kanton Graubünden bleiben die Skipisten offen. Der Impfstart soll am 4. Januar 2021 erfolgen.

Im Kanton Graubünden bleiben die Skigebiete offen. Das Alkoholverbot in den Wintersport-Arenen wird nächsten Sonntag um Mitternacht aufgehoben. Gegen das Coronavirus geimpft werden soll im Kanton ab nächstem Montag.

Wie die Bündner Regierung am Mittwoch in Chur orientierte, lässt die epidemiologische Lage die weitere Offenhaltung der Skigebiete zu. Den Gastronomie-Betrieben in den Skigebieten gewährt die Regierung ab dem 31. Dezember erste Erleichterungen im Bereich Take-away. Demnach können Terrassen wieder benutzt werden. Dort dürfen auch Sitzplätze bereitgestellt werden, wobei pro Tisch maximal vier Personen anwesend sein dürfen.

Das Alkoholverbot in den Skigebieten fällt zwar am Sonntag, 3. Januar 2021, um 24.00 Uhr. Am allgemeinen Beizen-Lockdown im Kanton will die Regierung aber noch nicht rütteln. Restaurants in Graubünden bleiben über den Jahreswechsel definitiv geschlossen.

Die Regierung will Anfang Januar nächsten Jahres im Rahmen einer Gesamtbeurteilung prüfen, ob eine Öffnung der Beizen möglich ist. Geprüft werden sollen überdies Möglichkeiten einer zusätzlichen Unterstützung für die Branche.

Impfstart nächsten Montag

Der Impfstart im Kanton ist geplant für nächsten Montag, den 4. Januar. Zuerst wird die Spritze in Altersheimen an besonders gefährdeten Personen im Alter von über 75 Jahren angesetzt. Rudolf Leuthold, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, sagte am Mittwoch an der Medienorientierung, zuerst werde in Chur in einem Alters- und Pflegeheim geimpft. Im Einsatz stünden mobile Impfteams.

Damit der Impfstoff die gewünschte Schutzwirkung entfaltet, muss laut Leuthold innert 21 bis 28 Tagen ein zweites Mal geimpft werden. Dem Kanton wurden vom Bundesamt für Gesundheit BAG vorerst 2600 Dosen zugeteilt, was für 1300 Personen ausreicht.

Bis Ende Januar soll Graubünden dann im Besitz von rund 9000 Dosen Impfstoff sein, dessen Handhabung alles andere als einfach ist, nicht nur wegen der tiefen Lagertemperaturen von bis zu minus 80 Grad. Das Manual des Impfhersteller umfasst laut Leuthard rund 30 Seiten.

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