Urnengänge im Zurzibiet
So stimmten Mellikon, Schneisingen und Fisibach ab: die Resultate im Überblick

In drei Zurzibieter Gemeinden stimmten die Stimmberechtigten über zahlreiche Geschäfte ab: Mellikon tritt aus der Verwaltung 2000 aus, Schneisingen sagt Ja zum Gemeindevertrag "Regionale Bauverwaltung" und in Fisibach bleibt der Steuerfuss unverändert.

Merken
Drucken
Teilen
Das Zurzibiet hat abgestimmt. (Symbolbild)

Das Zurzibiet hat abgestimmt. (Symbolbild)

Gaetan Bally/KEY - 23. November 2011

(az) Aufgrund der Coronapandemie haben sich zahlreiche Gemeinde anstelle der Gemeindeversammlung für einen Urnengang entschieden. Heute Sonntag waren die Stimmberechtigen in Fisibach, Mellikon und Schneisingen aufgerufen, über die vorliegenden Geschäfte zu befinden.

Mellikon: Volk sagt Ja zur Auflösung der Verwaltung 2000
Nach Baldingen, Böbikon, Rümikon und Wislikofen hat nun auch Mellikon die Auflösung der Verwaltung 2000 beschlossen. Hintergrund der Beendigung ist die Fusion zur neuen Gemeinde Zurzach, die am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Am gestrigen Urnengang stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Auflösung mit 65 zu 9 Stimmen zu.

Als Nachfolgeregelung hatten die Stimmberechtigten über eine Verwaltungszusammenarbeit mit der Gemeinde Zurzach zu befinden. Der Souverän befürwortete den Antrag (65 Ja, 8 Nein) ebenso, wie den Austritt aus dem Gemeindeverband Kreisprimarschule Chrüzlibach. Hier fiel der Entscheid mit 65 zu 8 ebenso deutlich aus. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 120 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 49 Prozent. (az

Schneisingen: Deutliches Ja zum Gemeindevertrag "Regionale Bauverwaltung"

Die Zurzibieter Gemeinde und Ehrendingen pflegen über die Bezirksgrenze hinweg einen nachbarschaftlichen Austausch. Trotzdem gab es im im Bereich der regionalen Bauverwaltung unterschiedliche Ansichten.
In Schneisingen war man mit der bestehenden Dienstleistung, wie es heisst, nicht vollumfänglich zufrieden. An der gestrigen Urnenabstimmung fiel das Ergebnis
deutlich aus: 79 Prozent sagten Ja zur zum neuen Vertrag. Im neuen Gemeindevertrag soll Schneisingen unter anderem stärker in die wichtigen Entscheidungen mit eingebunden werden.

Angenommen wurde auch das Budget. Der Steuerfuss bleibt unverändert auf 112 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 30 Prozent (1100 Stimmberechtigte).

Fisibach: Steuerfuss bleibt bei 115 Prozent

Aufgrund der Corona-Pandemie verzichtete auch Fisibach auf die Durchführung der Gemeindeversammlung. Über die Geschäfte stimmten die Stimmberechtigten nun an der Urne ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 29 Prozent. Der Abstimmung wurden jene Geschäfte unterstellt, deren Behandlung keinen weiteren Aufschub erlauben. Alle Vorlagen wurden deutlich angenommen. Darunter das Budget. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 115 Prozent. Im weiteren die Teiländerung der BNO sowie der Kulturlandplan, die Kreditabrechnung Projekt Rheintal+ (Vertiefte Prüfung) und der Kreditantrag Ersatz Wasserleitung Bauernmühle / Hasenhof.