Rümikon
Prekäre Situation: Die Ausfahrt beim «Bahnhöfli» soll sicherer werden

Gleichzeitig mit der Erstellung des Fuss- und Velowegs neben der Kantonsstrasse soll auch das Bahnhofsareal-Areal neu erschlossen - um Synergien zu nutzen.

Stefanie Garcia Lainez
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Die Ausfahrt nach dem «Bahnhöfli »ist zurzeit zu unübersichtlich.

Die Ausfahrt nach dem «Bahnhöfli »ist zurzeit zu unübersichtlich.



Bild: Screenshot Google Street View

Der Kanton Aargau investiert dieses Jahr 219 Millionen Franken in den Ausbau und den Werterhalt der Kantonsstrassen. Zu den laufenden Projekten gehört auch die Kantonsstrasse zwischen Rekingen und Mellikon. Im Nachbardorf Rümikon soll die kantonale Radroute entlang der Hauptstrasse ausgebaut werden. Dabei geht es primär um die Erstellung eines kombinierten Fuss- und Veloweges entlang der Hauptstrasse K 131. Das entsprechende Projekt soll Mitte dieses Jahres aufgelegt werden.

Um Synergien zu nutzen, soll zeitgleich die Neuerschliessung des Bahnhofareals Rümikon ausgeführt werden. Dabei will die Gemeinde die Wohn- und Gewerbezone Unterflue optimiert und verkehrssicher gestalten. Die Entwürfe zum Sondernutzungsplan «Bahnhofareal» liegen zur Mitwirkung noch bis zum 24. Februar auf. Das Planungsareal und die daran angeschlossenen Parzellen befinden sich gemäss Bauzonenplan der Gemeinde Rümikon in der Wohn- und Gewerbezone WG2 und sind mit einer Sondernutzungsplanpflicht belegt.

Gemäss aufliegendem Planungsbericht soll konkret die ehemalige Bahnhof-Zufahrt Alte Bahnhofstrasse um rund 20 Meter gegen Osten verschoben werden. Dieser neue Direktanschluss soll mit der Alten Bahnhofstrasse verbunden werden. Insgesamt sind acht Parzellen mit einer Gesamtfläche von fast 11'000 Quadratmetern von der Erschliessungsplanung betroffen.

Einfahrt in die Kantonsstrasse prekär

«Hauptgrund für diese Verschiebung bildet die heute prekäre Ausfahrtssituation», heisst es im Bericht. Da das Restaurant Bahnhöfli nah an der Strasse liegt, ist die Sicht in Richtung Mellikon für Autofahrer ungenügend, die auf die Kantonsstrasse einbiegen möchten. An der Alten Bahnhofstrasse sind nebst dem Restaurant auch die Wohnliegenschaft Minini und der ehemalige Bahnhof mit Stationsgebäude direkt erschlossen.

Die Gemeindeversammlung stimmte im Dezember 2015 einem Kredit für die Gesamt­revision der Nutzungsplanung zu. «Die Arbeiten sollen zum gegebenen Zeitpunkt unter der Ägide der neuen (Gross)Gemeinde Zurzach aufgenommen werden», heisst es im Planungsbericht weiter.

Nach dem laufenden Mitwirkungsverfahren sollen im dritten Quartal dieses Jahres die Unterlagen für das Einwendungsverfahren öffentlich aufliegen. Anfang 2022 soll das Projekt durch den Kanton genehmigt werden. So sieht es der im Planungsbericht aufgeführte Zeitplan vor. (sga)