Full
Rheinfähre zwischen Full und Waldshut profitierte von der Brückensperrung

Die Rheinfähre bot während der Zeit, als die Grenzbrücke von Koblenz nach Waldshut (D) gesperrt war, eine Alternative zur Überquerung des Rheins. Das Angebot wurde oft genutzt, die Betreiber verzeichnen doppelt so viele Überfahrten.

Merken
Drucken
Teilen
Die Rheinfähre von Full nach Waldshut

Die Rheinfähre von Full nach Waldshut

Aargauer Zeitung

Seit dieser Woche ist die Zollbrücke Koblenz wieder offen – zur Freude all derer, die nun keine Umwege mehr fahren müssen. Der dreimonatigen Sperrung nachtrauern dürften jedoch die Stadtwerke Waldshut-Tiengen, welche die Rheinfähre von Full nach Waldshut betreiben.

Die Stadtwerke hatten extra die Fährzeiten erweitert, damit das Angebot eine echte Alternative zur Bahn oder zum Umweg über andere Brücken wird. Mit grossem Erfolg: «Im Jahr 2013 hatten wir in den 3 Monaten Juli bis September 4444 Überfahrten», sagt Sven Schiessel von den Stadtwerken.

«Dieses Jahr hatten wir aufgrund der Brückensperrung im selben Zeitraum 9819 Überfahrten – also mehr als doppelt so viele.» Wo viele Menschen sind, fällt viel Verkehr an. Im Full-Reuenthaler Ortsteil Jüppen, wo sich die Fähranlegestelle befindet, hat man nach der Brückensperrung ein paar Tage abgewartet, wie sich die Situation entwickelt.

«Wir haben dann schnell gemerkt, dass es doch einige Passagiere mehr sind, die entsprechend Parkplätze brauchen», sagt Ammann Marcel Werder. Man habe deshalb rund zehn weitere Autoabstellplätze zur Verfügung gestellt. «Im Grossen und Ganzen hat das gut geklappt», so Werder. (NRO)