Niederweningen
Regionalkonferenz über Tiefenlager an den Standorten Weiach und Stadel Haberstal

Im Rahmen der Suche eines Tiefenlagers hat die 11. Regionalkonferenz Nördlich Lägern stattgefunden. Hauptinhalt war die von der Nagra vorgestellten Planungsstudien für mögliche Oberflächenanlagen an den Standorten Weiach und Stadel Haberstal.

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Die Nagra

Die Nagra

Chris Iseli/ AZ

Nach der Bestimmung der zwei Standorte für mögliche Oberflächenanlagen letzten Dezember kommt die Regionalkonferenz mit der sozioökonomisch-ökologischen Wirkungsstudie (SÖW) in eine neue Phase.

Mit der SÖW soll untersucht werden, welche Auswirkungen ein Tiefenlager auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt einer Standortregion hat.

Bis 2015 soll ein Synthesebericht vorliegen, aus dem bis 2017 Empfehlungen für die Entwicklungsstrategien der Region abgeleitet werden können. Grundlage für die SÖW sind die von der Nagra ausgearbeiteten Planungsstudien zu den beiden Oberflächenanlagen-Standorten.

Philip Birkhäuser, Projektleiter Seismik der Nagra, informierte weiter über die Ergebnisse der seismischen Untersuchungen, die im Gebiet Nördlich Lägern im Winter 2011/12 durchgeführt wurden. Diese haben die Ergebnisse älterer Untersuchungen betreffend der strukturgeologischen Verhältnisse grösstenteils bestätigt. Jedoch wurden im westlichen Teil des Standortgebietes Störungszonen konkretisiert, welche die geeignete Fläche für ein mögliches Tiefenlager einengen.

Das Bundesamt für Energie lädt die Bevölkerung ein, sich an Info-Veranstaltungen über das weitere Vorgehen bei der Standortsuche zu informieren. Sie finden am 16. Juni in Stadel und am 7. Juli in Weiach statt. (az)