Waldshut/Koblenz
Massive Stau-Probleme beim Grenzübergang: Nun wird Ruf nach Drei-Spur-Ausbau der B 34 laut

Neue Entwicklung am Grenzübergang Koblenz-Waldshut auf deutscher Seite: Mit der Verlängerung des dreistreifigen Ausbaus der B 34 bis zur Autobahnabfahrt Tiengen-West soll das Stauproblem am Waldshuter Zollhof gelöst werden.

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Gegen die Staus rund um den Waldshuter Zollhof soll ein Ausbau der B34 helfen. (Archiv)

Gegen die Staus rund um den Waldshuter Zollhof soll ein Ausbau der B34 helfen. (Archiv)

Südkurier

Als Lösung des massiven Stauproblems rund um den Zollhof auf dem Gewerbepark Hochrhein in Waldshut, nahe des Grenzübergangs Koblenz-Waldshut, plant das Regierungspräsidium Freiburg die Verlängerung des dreistreifigen Ausbaus der B 34 bis zur Autobahnabfahrt Tiengen-West.

Darüber hat am Donnerstag die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter informiert. Die Politikerin: "Damit die Planungen zügig vorangehen, soll den zuständigen Ministerien noch in diesem Sommer eine Machbarkeitsstudie vorgelegt werden.“

Beim Zollhof werden die Lastwagen abgefertigt. Ihre grosse Zahl sorgt für den Stau, obwohl vom Zollhof zum Grenzübergang eine dritte Spur gebaut wurde. Über 12'000 Fahrzeuge queren täglich die Grenze, darunter 1000 Lastwagen. Der Zollhof wurde 2011 eröffnet. Damals ging man noch von 640 Lastern aus.

Neben dem Strassenausbau werde in Freiburg aktuell auch die Schaffung zusätzlichen Stauraums an der Kupferschmidstrasse und der Bau eines vorgelagerten grösseren Lastwagen-Parkplatzes geprüft.

Für kurzfristige Lösungen laufen parallel Untersuchungen zu Verkehrslenkungsmassnahmen. Sie werde sich in Berlin und Stuttgart für eine möglichst schnelle Umsetzung des Maßnahmenpakets einsetzen, erklärte Schwarzelühr-Sutter. (sk/pz)

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