FC Klingnau
FC Aarau feiert 7:2-Sieg im Testspiel – einem Klingnauer gelingt ein Traumtor von der Mittellinie

Anlässlich des 70. Geburtstag gastierte der FC Aarau auf dem Klingnauer Sportplatz Grie zu einem Testspiel. Das Heimteam kam zwar zu keinem Zeitpunkt als Sieger in Frage, doch immerhin durfte es sich das Tor des Nachmittags gutschreiben lassen.

Alessandro Crippa
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FC Klingnau - FC Aarau
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Aarau-Sportchef Sandro Burki ist ebenfalls zugegen.
Klingnaus Captain Brahim Maloki freut sich auf den Einmarsch.
Die Spieler wünschen sich ein faires Spiel.
Krisztian Paraszhidisz ist vor Stefan Maierhofer am Ball.
Die Klingnauer feiern Florian Adili (Nr. 6) für sein Traumtor.
Einsatz total: Cyrill Thrier (links) kämpft mit Marco Schneuwly um den Ball.
Klingnaus Präsident Roger Meier (2.v.l.) ist zufrieden mit dem Geburtstagsfest seines Clubs.

FC Klingnau - FC Aarau

Alessandro Crippa

Zufriedene Gesichter, wo man auch hinsah. Nachdem das Spiel zwischen dem FC Klingnau und dem grossen FC Aarau am Samnstag beendet war, stand allen Spielern die Freude ins Gesicht geschrieben. Die Aarauer waren froh, ihr erstes Testspiel in diesem Sommer gewonnen zu haben, die Klingnauer freuten sich über zwei Tore im zweiten Durchgang.

Die 400 Zuschauer, die anlässlich des 70. Geburtstages auf den Sportplatz Grie gepilgert waren, wurden bestens unterhalten. Der FC Aarau spielte vor allem in der ersten Halbzeit stark auf und zeigte dem FC Klingnau seine Grenzen auf. Dennoch tat sich auch der FC Klingnau – besonders in der zweiten Halbzeit – überraschend positiv hervor. Trainer Pasanisi drückte seine Zufriedenheit mit einem breiten Lachen aus und herzte auch den Präsidenten Roger Meier, der das Ganze einfädelte.

Der neue Trainer der Zurzibieter war zufrieden mit dem, was seine Mannschaft dargeboten hatte. «Wir haben zwar aufgezeigt bekommen, wo wir uns noch verbessern müssen, aber wir haben auch gute Aktionen verzeichnen können», sagte Pasanisi. Es ging allerdings eine geschlagene Stunde, bis das Heimteam ein erstes Mal gefährlich vor dem Tor der Gäste auftauchte. Es war Paulo Arias, dessen Distanzversuch nur knapp neben dem Tor landete.
Der eingewechselte Flügelspieler war in der 73. Minute für die Vorlage zum ersten Klingnauer Treffer zuständig. Er bediente Stürmer Nexhdet Gusturanaj, der im Strafraum cool blieb und mit einem Schuss in die weite Ecke das Tor zum 1:5 erzielte.

Rückkehrer Adili mit Traumtor

In der 81. Minute erzielte Patrick Rossini das 1:6 für den FC Aarau. Das Tor war wunderbar herausgespielt, Raoul Giger leistete die Vorarbeit. Unmittelbar danach folgte das absolute Highlight. Klingnau spielte an und der Ball kam zu Florian Adili. Der Rückkehrer, der zuvor beim FC Wettingen spielte, zog hinter der Mittellinie ab. Marvin Hübel, der Aarauer Goalie, stand zu weit vor seinem Tor und wurde überlistet. Es war ein herrliches Tor und Adili liess sich zurecht von seinen Mitspielern feiern.

Und so blieben nach dem Spiel trotz der am Ende klaren 2:7-Niederlage für den FC Klingnau die positiven Ereignisse hängen – wie eben das Tor von Adili. Aber auch die Paraden des neuen Schlussmannes Fatlind Bytyqi werden den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben. Mit einem Augenzwinkern meinte Bytyqi nach dem Spiel, dass ihm aber der FC Aarau trotz seiner starken Leistung noch kein Angebot gemacht habe.

Der Aufsteiger, der in der neuen Saison in der 2. Liga interregional spielen wird, hat vor allem im konditionellen Bereich noch Verbesserungspotenzial, worum sich der neue Co-Trainer Marcos Rey kümmern wird. Mit der Positivität und dem Elan, den die Klingnauer derzeit laut Trainerteam an den Tag legen, ist mit ihnen aber auch in der nächsthöheren Liga zu rechnen.