Rekingen
Asylsuchender macht mit der Polizei eine Tour durch die halbe Schweiz

Die Polizei nimmt letzte Nacht einen 24-jährigen Asylbewerber aus Algerien im aargauischen Rekingen fest. Später lassen sie ihn in Weiach im Kanton Zürich wieder frei. Doch eigentlich wäre sein Zuhause in der Asylunterkunft in Zug.

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Weil der Algerier sich gegenüber der Polizei weigert, sich auszuweisen, alkoholisiert und aggressiv ist, nehmen die Polizisten ihn von Rekingen mit zur Überprüfung nach Koblenz. Dies, aber ohne beachtet zu haben, dass er sich wenigstens noch Schuhe anziehen kann. Denn der 24-Jährige ist barfuss unterwegs.

Als beim Überprüfen festgestellt wird, dass nichts gegen den Algerier vorliegt, lassen sie ihn schliesslich in Weiach im Kanton Zürich wieder frei und schicken ihn weg.

Gefallen getan

Die Polizei beteuert gegenüber Tele M1, richtig gehandelt zu haben. Der Asylbewerber habe gesagt, er wolle nach Zürich. Diesen Gefallen hätten sie ihm gemacht, indem sie ihn im nächsten Dorf im Kanton Zürich freigelassen haben.

Nun kümmert sich Christoph Suter von der Kirchengenossenschaft Kaiserstul-Fisibach um den Asylsuchenden. (sarkue)