Döttingen

Schlägereien und Verweisungen vom Festgelände: Viel Arbeit für die Polizei am Winzerfest

Die Sicherheitskräfte hatten am diesjährigen Winzerfest mehr zu tun als in den Vorjahren.

Die Sicherheitskräfte hatten am diesjährigen Winzerfest mehr zu tun als in den Vorjahren.

Die Sicherheitskräfte in Döttingen hatten dieses Jahr mehr zu tun als auch schon. Schuld daran sind ein Saubannerzug, Parksünder und umgestellte Verkehrssignale.

Grundsätzlich sei die Stimmung am Winzerfest gut und nicht aggressiv gewesen, sagt René Lippuner, Chef der Regionalpolizei Zurzibiet: «Aber Tatsache ist, dass die Sicherheitskräfte mehr zu tun hatten als in den Vorjahren. Wir können nur spekulieren, woran das lag. Womöglich hat das nasse und eher kalte Wetter dem einen oder anderen Besucher aufs Gemüt geschlagen.»

Bei Schlägereien wurden vier Personen leicht verletzt, kleinere Blessuren und einige wenige Ambulanzeinsätze mussten aufgrund medizinischer Probleme verzeichnet werden.

Sechs Besucher wurden bis zum Festende am Montag um 4 Uhr dauerhaft vom Gelände verwiesen; vier von ihnen kehrten im Verlauf der letzten zwei Nächte aber zurück, wurden durch die Sicherheitskräfte aufgegriffen und mussten zuhanden der Staats- oder Jugendanwaltschaft angezeigt werden, wegen «Missachtung einer behördlichen Weisung/Anordnung».

Saubannerzug in Klingnau

Ein sogenannter «Saubannerzug», der von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag mutmasslich von Döttingen her quer durch das Städtchen Klingnau zog, habe zu diversen Sachbeschädigungen und Zerstörungen geführt, heisst es in der Mitteilung der Regionalpolizei weiter.

«Die ersten Ermittlungen diesbezüglich laufen bereits.» Ebenso wurden am frühen Morgen jeweils die Verkehrssignalisationen umgestellt, was zu gefährlichen Situationen im Verkehr geführt habe.

Weiter wurden einige Ordnungsbussen und Anzeigen im Zusammenhang mit Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz und sonstigen Gesetzen ausgesprochen. Sehr zu wünschen übriggelassen habe die Parkierungsdisziplin, schreibt die Regionalpolizei.

Rettungswege oder Zufahrten zu fremden Gebäuden seien zuparkiert worden. Zwei Fahrzeuge mussten nach erfolgloser Suche der Besitzerinnen oder Besitzer deswegen abgeschleppt werden.

Insgesamt habe das Sicherheitskonzept für das Winzerfest positive Wirkung gezeigt. Dank einer sehr hohen und permanenten Präsenz auf und um das Festgelände konnten grössere Zwischenfälle mehrheitlich sofort im Keim erstickt werden.»

Zusammen mit den Partnern, der Kantons- und Transportpolizei sowie der engagierten Sicherheitsfirma, hätten Ausschreitungen im mittleren und grösseren Mass erfolgreich verhindert werden können, so die Regionalpolizei. Ohne Probleme und friedlich sei der Winzerumzug am Sonntag verlaufen.

Eine schöne Seite vom Winzerfest – 199 Bilder vom Festumzug:

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